GERD HAGEDORN


GOTT  +  WELT

 

                    "Durch IHN ist alles geschaffen" (Glaubensbekenntnis)
 

Diese Seite "GOTT + WELT" ist nicht eigentlich zu lesen als GOTT  "und"  WELT, so als ob Gott der Welt oder die Welt Gott gegenüberstünde oder gar als ob beide gleichwertige Größen wären. GOTT + WELT ist eher zu verstehen als GOTT  "kreuzt"  WELT. Darüber nachzudenken lade ich Sie herzlich ein.

GOTT + WELT von Gerd Hagedorn wird so regelmäßig wie nur eben möglich fortgeführt. Die Seite will niemandem zu nahe treten und sich schon gar nicht jemandem aufdrängen, sie will nur eine bescheidene Hilfe sein zum Nachdenken, zu geist - licher Orientierung und zur Freude an dem Glauben, von dem sie Zeugnis gibt. Sie ist gedacht für gläubige Menschen oder für solche, die gerne glauben möchten, und schöpft aus dem reichen spirituellen Schatz der Kirchen des Ostens und des Westens und aus den Lebensweisheiten großer Menschen vom Anfang bis heute. - - -
  
             

Das obige Bild zeigt Jesus Christus als den PANTOKRATOR (den Allherrscher, den Herrn der Welt) in der zentralen Kuppel einer byzantinischen Kirche, umgeben - oder in der spirituellen Aussage der Architektur vielleicht besser: getragen - vom himmlischen Hofstaat der Chöre der Engel. 

                                     
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INNEHALTEN und Zu-sich-selber-Kommen, ist heute der Wunsch vieler, die erkannt haben, dass man nicht immer nur um Menschen, um Dinge und um sich selber kreisen kann, wenn man nicht das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren will. Es geht nicht um das Kreisen, sondern um den festen Angelpunkt. Es geht um den zielgerichteten, ganz bewusst gegangenen

                           WEG hin zu GOTT 
 
   

ER IST DER WEG


Eine der ältesten Ikonen ist dieses Christusbild aus dem
6. Jahrhundert
im Katharinenkloster vom Berg Sinai




Seit dem Jahr 2011 ist das "Wort zur Woche" so angeordnet, dass das jeweils neueste zuoberst steht, um das Auffinden zu erleichtern.

     

590  Die heiligste, allgemeinste und nötigste Übung im geistlichen Leben ist die Wahrnehmung der Gegenwart Gottes (Bruder Lorenz +1691)  -  20.05.2018

589  Erst muss man kennen, dann kann man lieben  (Gilt auch im religiösen Bereich, z.B. für Gott und die Kirche) (Bruder Lorenz +1691)  -  05.05.2018

588  Es gibt keinen bequemen Weg, der von der Erde zu den Sternen führt (Lucius Annaeus Seneca)  -  06.01.2018

587  Selbst der kleinste Gedanke an Gott wird ihn erfreuen. Er ist uns näher, als wir meinen (Bruder Lorenz +1691)  -  17.12.2017

586  Es geht nicht darum, immer alles zu sagen, was man denkt, sondern darum, nie etwas zu sagen, was man nicht denkt (nach Birgit Recki in: JA!cobus, Zeitschrift der Pfarrgemeinde St. Jacobus, Hilden, 07)  -  26.11.2017

585  Gott entfernt sich niemals von uns, solange wir uns nicht zuerst von ihm entfernen (Bruder Lorenz +1691)  -  19.11.2017

584  Wenn wir wirklich wüssten, was die Heilige Messe ist, würden wir vor Liebe sterben (Hl. Johannes Maria Vianney)  -  12.11.2017

583  Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand (Blaise Pascal)  -  05.11.2017

582  Die Quelle aller Übel ist auf individueller wie auf institutioneller Ebene der willentliche Bruch mit Gott (Kardinal Sarah)  -  29.10.2017

581  Mit 20 hat jeder das Gesicht, das Gott ihm gegeben hat, mit 40 das Gesicht, das ihm das Leben gegeben hat, und mit 60 das Gesicht, das er verdient (Albert Schweitzer)  -  22.10.2017

580  Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden (Herkunft unbekannt)  -  15.10.2017

579  Sich von der Tradition zu trennen heißt, sich von der Kirche zu trennen (EB Marcel Lefebvre)  -  08.10.2017

578 Die Menschen sind doch sonderbare Wesen. Die Freiheit, die sie haben, benutzen sie nicht, aber verlangen die, die sie nicht haben: Sie haben Denkfreiheit, und verlangen Redefreiheit“ (Søren Kierkegaard)  -  09.09.2017

577 Wer viel Weisheit besitzt, hat sie im Herzen und nicht auf den Lippen (Uganda)  -  03.09.2017

576  Nur wo man zu Fuß war, ist man wirklich gewesen (Johann Wolfgang von Goethe)  -  13.08.2017

575  Erst suche dir einen Begleiter, dann einen Weg (aus Afghanistan)  -  06.08.2017

574  Dem Geduldigen laufen die Dinge zu, dem Eiligen laufen sie davon (Nepal)  -  30.07.2017

573  Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht (aus Sambia)  -  23.07.2017

572  Schlechte Zeiten schließen gute nicht aus (Sprichwort aus Kenia)  -  16.07.2017

571 Die Pest der Menschheit ist der Glaube, etwas zu wissen (Michel de Montaigne)  -  01.07.2017

570  1. Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge; 2. alle Kunst ist völlig unnütz (Oscar Wilde)  -  25.06.2017

569  Das, wobei unsere Berechnungen versagen, nennen wir Zufall (Albert Einstein)  -  11.06.20017

568  "Der Geist weht, wo er will; du hörst seine Stimme, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist" (Jesus im Gespräch mit Nikodemus; Joh 3,8)  -  04.06.2017.

567  Die grünende Lebenskraft welkt dahin durch den gottlosen Irrwahn der verblendeten Menschenseelen (Hildegard von Bingen, 1098-1179 !!)  -  29.05.2017

566  Das Schlimmste, was wir Gott angetan haben, ist, ihn in Ruhe zu lassen (C. S. Lewis)  -  21.05.2017

565  Wir kommen nicht in die Kirche, damit die Kirche sich ändert. Wir kommen in die Kirche, damit wir uns ändern (Pfarrer Dr. Diradur Sardaryan)  -  14.05.2017

564  Wenn Gott den Schatten erschaffen hat, dann war es, um das Licht hervorzuheben (Papst Johannes XXIII.)  -  07.05.2017

563  Your current conditions are [often] echoes of your past choices (Robin Sharma)  -  30.04.2017

562  Wenn der Mensch aufhört, Gefühle zu zeigen, wird er unbarmherzig (Nicolás Gómez Dávila)  -  23.04.2017

561  Die Menschen reisen in fremde Länder und staunen über die Höhe der Berge, die Gewalt der Meereswogen, die Länge der Flüsse, die Weite des Ozeans und das Wandeln der Sterne; aber sie gehen ohne Staunen aneinander vorüber (St. Augustinus, 354-430)  29.01.2017

560  Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer (Titel einer Radierung von Francisco de Goya)  -  15.01.2017

559  Vertraue deine Vergangenheit der Gnade Gottes an, die Gegenwart Seiner Liebe und die Zukunft Seiner Vorsehung (Hl. Augustinus von Hippo)  -  08.01.2017

558  Mach's wie Gott: Werde Mensch! (Herkunft unbekannt)  - 25.12.2016

557  Wer Fliegen lernen will, muss erstmal lernen, auf beiden Beinen zu stehen. Man kann nicht mit dem Fliegen anfangen (Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844-1900) - 11.12.2016

556  Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte (BILD: What’s App-Statussprüche)  -  04.12.2016

555  Die Liberalen erschüttert die Hinrichtung des Mörders mehr als der Tod des Ermordeten (Nicolás Gómez Dávila)  -  27.11.2016

554  Von innen sieht ein Hamsterrad auch aus wie eine Karriereleiter (BILD: What’s App-Statussprüche)  -  20.11.2016

553  Freunde sind wie Bäume ... Es ist nicht von Bedeutung, wieviele man hat, sondern wie tief ihre Wurzeln sind (BILD)  -  13.11.2016

552  Der Tod ist nicht eine Tür ins Dunkle, der Tod ist eine dunkle Tür ins Licht (P. Benet Conlon OSB)  -  30.10.2016

551   DE BONO IN MELIUS SEMPER PROFICERE (Motto des Bernardus-Verlags)  -  23.10.2016

550  Einen Menschen zu lieben heißt einzuwilligen, mit ihm alt zu werden (Albert Camus)  -  16.10.2016

549  Freiheit ist das Recht, anders zu sein; Gleichheit ist das Verbot, es zu sein (Nicolás Gómez Dávila)  -  02.10.2016

548  Bauen wir keine Türme ohne Fundament; denn der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke, als auf die zugrundeliegende Liebe, mit der sie getan werden (Teresa von Avila, 1515-1582)  -  18.09.2016

547  Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit (William Shakespeare, 1564-1616)  -  04.09.2016

546  Machen wir uns doch nichts vor: der Teufel kann die materiellen Güter, die er uns verspricht, auch liefern (Nicolás Gómez Dávila)  -  27.08.2016

545  Heutzutage betrachtet der Katholik die "wissenschaftlichen Erkenntnisse" mit stumpfsinniger Ehrfurcht (nach Nicolás Gómez Dávila)  -  20.08.2016

544  Gott hat niemals einen größeren Rivalen besessen als den Menschen  (Nicolás Gómez Dávila)  -  13.08.2016

543  Jeder Traum beginnt mit einem Träumer (aus England)  -  07.08.2016)

542  Bauen wir keine Türme ohne Fundament; denn der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke, als auf die zugrundeliegende Liebe, mit der sie getan werden (Teresa von Avila, 1515-1582)  -  24.07.2016

541 Die Zehn Gebote sind deshalb so klar, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigen-Kommission zustande gekommen sind (Charles de Gaulle)  -  17.07.2016

540  Den Körper zu trainieren bringt nur wenig Nutzen, aber sich in der Ehrfurcht vor Gott zu üben ist in jeder Hinsicht nützlich, weil dem, der Gott ehrt, wahres Leben versprochen ist – sowohl in dieser Welt als auch in der zukünftigen (Paulus: 1 Tim 4,8)  -  10.07.2016

539  Keine Toleranz den Intoleranten! (Alexander Kissler)  -  03.07.2016

538  Gott wäre nicht gerecht, wenn er keinen Unterschied machte zwischen denen, die Ihm dienen und denen, die Ihn beleidigen (Hl. Pfarrer von Ars)  -  26.06.2016

537  Erfolg ist so ziemlich das Letzte, was einem vergeben wird (Truman Capote)  -  12.06.2016

536  Die Einen kennen mich, und die Anderen können mich (Jörg Schuh, im ehem. WKW)  -  05.06.2016).

535  Euer Neid ist mein Stolz (Jörg Schuh, im ehem. WKW)  -  29.05.2016

534 Mich zu hassen, macht dich auch nicht schöner (Jörg Schuh, im ehem. WKW)  -  22.05.2016

533  Das Gebet ist eine Himmelsleiter. Hinauf steigt das Gebet, und herab steigt Gottes Erbarmen.“ (Hl. Augustinus)  -  15.05.2016

532  Gott wird nicht auf Orden, Medaillen oder Titel sehen, sondern auf Narben (Dietrich Bonhoeffer)  -  08.05.2016

531  Es gibt keine froheren und glücklicheren Menschen als wahre Christen. Aber ihre Freude ist von der Welt himmelweit verschieden (Johann Wolfgang von Goethe)  -  01.05.2016

530  Humor ist eine Tugend:
Wer bis ins hohe Alter lacht,
stirbt nie in seiner Jugend
(Bauchredner bei einer Karnevalssendung des SWR am 23.01.2016)  -  24.04.2016

529  Wenn die Reichen miteinander Krieg führen, sterben die Armen (Jean-Paul Sartre)  -  17.04.2016

528  Jesus lebt für dich. Lebst du für ihn? (Herkunft unbekannt)  -  10.04.2016

527  Die meisten Menschen wissen, wann und wo sie geboren sind, – nur nicht wozu (Willy Reichert, Feldbergkirche der Verklärung Christi, gefunden 14.08.1982)  -  03.04.2016

526  Jesus starb für mich. Das Mindeste, was ich tun kann, ist, für ihn zu leben (facebook: Liezel Rojo
22.03.2016)
  -  27.03.2016

525  Denk nicht nach über die Sünden deines Bruders, sondern darüber, was in ihm besser ist als bei dir (Hl. Tychon von Zadonsk)  -  20.03.2016

524  Sünde macht blind: sie lässt das Gute aus den Augen verlieren und lenkt vom Ziel des Lebens ab (Papst Franziskus am 05.03.2016)  -  13.03.2016

523  Wende dein Gesicht zur Sonne, dann fallen die Schatten hinter dich (Herkunft unbekannt; Pax Korrespondenz 1/2016)  -  06.03.2016

522  Heuchelei ist die Verbeugung des Lasters vor der Moral (La Rochefoucauld)  -  28.02.2016

521  Die Dankbarkeit ist kein Unkraut, das auf jedem Boden gedeiht (Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827)  -  21.02.2016

520  Besser ist es, die Zunge zu beherrschen, als zu fasten bei Wasser und Brot." (Johannes vom Kreuz)  -  14.02.2016

519  Gott hat euch das Gesicht gegeben, lachen müsst ihr schon selber (Karnevalssendung aus Franken, BR)  -  06.02.2016

518  Die Kunst, andere zu erfreuen, besteht darin, selbst erfreut zu sein (William Hazlitt, 1778 - 1830)  -  30.01.2016

517  Halte dich fest an Gott! Mach´s wie der Vogel, der nicht aufhört zu singen, auch wenn der Ast unter ihm bricht. Er weiß ja, dass er Flügel hat (Don Bosco) - 24.01.2016

516  Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln (aus China)  -  17.01.2016

515  Schon viele Menschen wollten Gott sein, aber nur e i n  Gott wollte Mensch sein: Jesus Christus (Herkunft unbekannt)  -  10.01.2016

514  Ein Schluck aus dem Becher macht atheistisch, doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott (Max Planck)  -  13.12.2015

513  Man kann einen Wagen nicht von innen anschieben (Johannes Paul II.)  -  06.12.2015

512  Zum Beginn des neuen Kirchenjahres: Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das tut, was er tut, und warum er es so tut (Sel. John Henry Kardinal Newman)  -  29.11.2015

511  Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern  (André Malraux)  -  22.11.2015

510  Seid nüchtern und wachsam! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Leistet ihm Widerstand in der Kraft des Glaubens! (der Heilige Petrus vor fast 2000 Jahren: 1 Petr 5,8-9a) - 14.11.2015

509  Glaube und Zweifel sind einander entsprechend, sie gehören komplementär zueinander. Wo nie gezweifelt wird, da wird auch nicht richtig geglaubt (Hermann Hesse)  -  08.11.2015

508  Deine Weisheit sei die Weisheit der grauen Haare, aber dein Herz - dein Herz sei das Herz der unschuldigen Kindheit (Friedrich Schiller, 1759 - 1805)   -  25.10.2015

507  Keiner ist demütig als im Glauben! Keiner ist stolz als im Glauben! Demut und Stolz im Glauben heißt, dies zu leben, dass ich nicht in Gott bin, aber Gott in mir (Dag Hammarskjöld)  -  18.10.2015

506  Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist." (Hl. Franziskus von Assisi)  11.10.2015

505  Der Mensch ist sichtlich geschaffen, um zu denken. Dies ist seine ganze Würde und sein ganzes Verdienst; und seine ganze Pflicht ist es, richtig zu denken (Blaise Pascal)  -  04.10.2015

504  Leben wie ein Baum, einzeln und frei, doch brüderlich wie ein Wald: Das ist unsere Sehnsucht (Nazim Hikmet, 1902-1963)  -  27.09.2015

503  Ordinary people have big TVs. Extraordinary people have big libraries (Robin Sharma)  -  13.09.2015

502  Besser ist es, sich selbst zu langweilen als seine Mitmenschen (Herkunft unbekannt)  -  06.09.2015

501  Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon (Augustinus)  -  30.08.2016

500  Die schönste Sonne ist ein fröhliches Gesicht (Sprichwort)  -  23.08.2015

499  Die Sonne scheint auch hinter den Wolken (Karl Friedrich Wilhelm Wander +1879)  -  15.08.2015

498  Mit Gott tritt man nicht auf der Stelle, sondern man beschreitet einen Weg (Dietrich Bonhoeffer)  -08.08.2015 

497  Gottes Termine stehen nicht in unserem Kalender (Hanns-Dieter Hüsch, 1925-2005)  -  26.07.2015

496  Gott nötig zu haben ist nichts, dessen man sich schämen müsste, sondern es ist die Vollkommenheit (Sören Kierkegaard)  -  19.07.2015

495  Wer zu sich selber Nein sagt, kann zu Gott nicht Ja sagen (Hermann Hesse)  -  12.07.2015

494  Das Leben ist ein großes Abenteuer zum Licht (Paul Claudel, 1868-1955)  -  05.07.2015

493  Jede Dummheit findet einen, der sie macht (Volksmund)  -  21.06.2015

492  Wenn ein Nagel irgendwo herausschaut, dann zielt bestimmt ein Hammer darauf (Konfuzius)  -  14.06.2015

491  Der größte Feind des Wissens ist nicht Unwissenheit, es ist die Illusion von Wissen (Stephen Hawking)  -  07.06.2015

490  Der Geist ist es, der lebendig macht (Joh 6,64)  -  24.05.2015

489 Niemand lässt sich gerne weiter führen als sein eigener Blick reicht (Thomas von Kempen)  -  17.05.2015

488  Hoffnung ist die Hand, die Gott uns reicht (Zenit, 08.05.2015)  -  10.05.2015

487  Die Jugend ernährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen (Volksweisheit)  -  03.05.2015

486  Liebe sucht nicht. Liebe fragt nicht. Liebe wird nicht. Liebe ist (facebook)  -  26.04.2015

485  Die Gesichter seiner wahren Freunde erkennt man erst in der Not (Weisheit aus dem Web)  -  19.04.2015 

484  Bauen wir keine Türme ohne Fundament; denn der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke, als auf die zugrundeliegende Liebe, mit der sie getan werden (Teresa von Avila, 1515-1582)  -  12.04.2015

483 Weisheit ist Sehen mit Gottes Augen (Papst Franziskus, 09.04.2014)  -  05.04.2015

482  Die Geheimnisse des Glaubens sind wie die Sonne: Hineinschauen kann man nicht, aber in ihrem Licht sehen wir alles andere (Gilbert Keith Chesterton)  - 29.03.2015

481  Besser auf dem rechten Weg hinken, als festen Schrittes abseits wandeln (Hl. Augustinus) -  22.03.2015

480  Wo nämlich Eifersucht und Ehrgeiz herrschen, da gibt es Unordnung und böse Taten jeder (Art. Jak 3,16) -  15.03.2015

479 Der Weise lässt sich belehren; der Tor weiß alles besser (Volksweisheit)  -  08.03.2015 

478 Der einzige Fallstrick, vor dem die Kirche Angst haben muss, ist die Sünde ihrer eigenen Mitglieder (Papst Benedikt XVI.) - 01.03.2015

477 Göttliche Offenbarung ist das Aufgehen einer Tür, die sich nur von innen, nicht von außen öffnen lässt (Karl Barth) - 04.01.2015

476 Wir dürfen nicht alles, was wir können (Kardinal Christoph Schönborn) - 20.12.2014

475 Wenn die Macht der Liebe über die Liebe zur Macht siegt, wird die Welt Frieden finden (Jimi Hendrix, 1942-1970) - 07.12.2014

474 Wer für Gott keine Zeit hat, für den hat Gott keine Ewigkeit! (Gebetsstätte Wigratzbad) - 30.11.2014

473 Wenn man nicht geht, bleibt man stehen (Papst Franziskus) - 23.11.2014

472 Enttäuscht vom Affen, schuf Gott den Menschen. Danach verzichtete er auf weitere Experimente (Mark Twain) - 02.11.2014

471 Ein jeder ist für Toleranz, | nur wenn’s darauf ankommt, nicht so ganz.“ (Wilhelm Busch) - 26.10.2014

470 Mancher wäre viel gescheiter, wenn er sich für dümmer halten würde (Volksweisheit) - 19.10.2014

469 God has mercy on the oppressed, even without them asking. Merely the oppression in which they live
cries out to God asking for His justice (Pope Shenouda III.) - 12.10.2014

468 Wohl dem Menschen, wenn er gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann (Friedrich Schiller) - 05.10.2014

467 Im Krieg gibt es keine Heiligen (Griechisches Sprichwort) - 28.9.2014

466 Ich ziehe deshalb den Herbst dem Frühling vor, weil das Auge im Herbst den Himmel, im Frühling aber die Erde sucht (Sören Kierkegaard) - 21.09.2014

465 Liebe die Wahrheit, aber verzeihe den Irrtum (Voltaire) - 07.09.2014

464 Willst du Recht behalten oder glücklich sein? Beides geht nicht! (Eckart von Hirschhausen in RTL am 29.08.2014) - 31.08.2014

463 Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott (Werner Heisenberg) - 24.08.2014

462 Wer schon morgens zerknittert ist, hat den Tag über viele Entfaltungsmöglichkeiten - (Herkunft unbekannt) - 17.08.2014

461 Wer über See fährt, wechselt den Horizont, nicht den Charakter (Horaz) - 10.09.2014

460 Suche nicht nach dem Sinn des Lebens, sondern gib ihm einen! (Charlie Chaplin, 1889-1977) - 03.08.2014

459 Die Menschen in Israel strömten an die Strände, die Palästinenser bargen Leichen aus den Trümmern. (SPIEGEL Online, Samstag 26.07.2014)

458 Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht durch die Welt zu reisen (Johann Wolfgang v. Goethe) - 20.07.2014

457 Ein Freund ist einer, der dich mag, obwohl er dich kennt (BILD: What’s App-Statussprüche) - 13.07.2014

456 Jeder darf denken, aber viele stehen anscheinend unter Denkmal-Schutz (Facebook) - 06.07.2014

455 Wie die Gedanken, ist auch der Charakter, denn die Seele wird von den Gedanken geprägt (Internet-Weisheit) - 22.06.2014

454 Die meisten Menschen sind unglücklich, weil sie vom Glück zu viel verlangen (Ante-Dragan Franjicevic) - 15.06.2014

453 Nur wer selbst Narben auf der Seele hat, kann die Wunden anderer Menschen auch sehen, spüren und begreifen (unbekannte Herkunft) - 08.06.2014

452 Gott beruft nicht die Qualifizierten; Gott qualifiziert die Berufenen (facebook) - 01.06.2014

451 Einheit bringt Frieden (Gerd Hagedorn) - 25.05.2014

450 Freunde in der Not gehn tausend auf ein Lot (Volksmund) - 18.05.2014

449 Ein Freund ist einer, der dich mag, obwohl er dich kennt (BILD: What’s App-Statussprüche) - 11.05.2014

448 Ein Freund ist ein Mensch, der dein Lächeln sieht und trotzdem merkt, dass deine Seele weint (BILD: What’s App-Statussprüche) - 04.05.2014

447 Menschen ändern sich aus zwei Gründen: Entweder haben sie eine Menge gelernt, oder sie wurden zu oft verletzt (Herkunft unbekannt) - 27.04.2014

446 Worte können schlimmer verletzen als ein Messer. Ein Messer kann sein Ziel verfehlen, Worte treffen immer (Herkunft unbekannt) - 06.04.2014

445 Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den [zündenden] Funken der Wahrheit (Josef Müller) - 30.03.2014

444 Ein echter Freund ist immer da, wenn ein falscher Freund nicht da ist (BILD: What’s App-Statussprüche) - 23.03.2014

443 Das Ohr der Menschheit ist so beschaffen, dass es den Schall zu verschlafen und erst durch das Echo zu erwachen pflegt (Arthur Schnitzler, 1862-1931) - 16.03.2014

442 Wenn du auf der Schattenseite bist, denke daran: Die Erde dreht sich (BILD: What’s App-Statussprüche) - 09.03.2014

441 Kein Mensch sieht so aus, wie er wirklich ist (Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799) - 02.03.2014 (Karneval!)

440 Es gibt kein Tier, für das man so viel tut, wie für die Katz (BILD) - 16.02.2014

439 Jetzt ist die gute alte Zeit, die wir uns in zehn Jahren zurückwünschen (BILD: What’s App-Statussprüche) - 26.01.2014

438 Lass dich nicht vom Älterwerden entmutigen. Es ist ein Privileg, das vielen verwehrt bleibt (Facebook) - 19.01.2014

437 Das Alter ist kein Gefängnis, in das man eingesperrt ist, sondern ein Balkon, von dem aus man weiter sieht (Marie Luise Kaschnitz) - 12.01.2014

436 Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will (Leonardo da Vinci, 1452-1512) - 05.01.2014

435 Nicht auf Lichter und Lampen kommt es an, und es liegt nicht an Mond und Sonne, sondern daran, dass wir Augen haben, die Gottes Herrlichkeit sehen können (Selma Lagerlöf, 1858-1940) - 29.12.2013

434 Gott ist nicht in der Welt wie ein Fels in einer greifbaren Landschaft, sondern wie die Sehnsucht in einer gemalten Landschaft (Nicolás Gómez Dávila) - 22.12.2013

433 Jeder möchte die Welt verbessern, und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte (Karl Heinrich Waggerl) - 15.12.2013

432 Manchmal verliert man etwas aus den Augen, aber nie aus dem Herzen (Facebook) - 08.12.2013

431 Lasst uns dankbar sein gegenüber denen, die uns glücklich machen. Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen (Marcel Proust) -01.12.2013

430 Wer keine Feinde hat, der hat auch keinen Charakter (Abuna Kyrillos, 19.11.2013) - 24.11.2013

429 Nicht den Kopf muss man sich zerbrechen, um in der Wahrheit weiterzukommen, sondern das Herz (Martin von Tours, 4. Jh.) - 17.11.2013

428 Menschen ändern sich aus zwei Gründen: Entweder haben sie eine Menge gelernt, oder sie wurden zu oft verletzt (Urheber unbekannt) - 10.11.2013

427 Zusammen ist man weniger allein (Romantitel von Anna Gavalda und Ina Kronenberger) - 03.11.2013

426 Wenn du nach Fehlern suchst, benutze einen Spiegel und kein Fernglas (Internet-Weisheit) - 27.10.2013

425 "Church is intolerant in principle, because she believes; she is tolerant in practice because she loves. The enemies of the Church are tolerant in principle, because they do NOT believe, and intolerant in practice, because they do NOT love." (Abuna Kyrillos auf facebook) - 20.10.2013

424 Akzeptiere die Schattenseiten des Lebens:
Einer Rose wirfst du auch nicht ihre Dornen vor! (Karl-Heinz Karius) - 13.10.2013

423 Das Gewicht dieser Welt lässt sich nur tragen, wenn man niederkniet (Nicolás Gómez Dávila, 1913-1994) - 29.09.2013

422 Es wäre heute nicht, wie es ist, wäre es damals nicht gewesen, wie es war (facebook) - 22.09.2013

421 Denken ist schwer. Darum urteilen die meisten lieber (C.G. Jung) - 15.09.2013

420 Wenn der Mensch so viel Vernunft hätte wie Verstand, wäre alles einfacher (Linus Pauling) - 08.09.2013

419 Mir gefallen Menschen, die sagen, was sie denken, aber noch mehr gefallen mir diejenigen, die machen, was sie sagen (facebook, weitergezwitschert) - 01.09.2013

418 Man kann bei der Wahl seiner Feinde nicht umsichtig genug sein (Oscar Wilde) - 25.08.2013

417 Wer das Licht auslöscht, wird im Finstern straucheln (Christian Schulz) - 18.08.2013

416 Es gibt kein Gewerbe, das kärglicher ernährt als die Ehrlichkeit (Johann Karl August Musäus) - 11.08.2013

415 Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fliegen kann, der kann nur auf dem Bauch kriechen (Konni bei WKW, 07.04.2013) - 04.08.2013

414 Wir reden: zu leise über Wichtiges, zu laut über Banales, zu viel über andere, zu selten miteinander und viel zu oft, ohne nachzudenken . . . (Herkunft unbekannt) - 28.07.2013

413 Arm bist du nicht ohne Geld, arm bist du ohne Herz (Herkunft unbekannt) - 21.07.2013

412 Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln (Christian Morgenstern) - 14.07.2013

411 Wenn die Menschen aufhören, mit dir zu reden, fangen sie an, über dich zu reden (facebook) - 07.07.2013

410 Positives erfährst du über mich von meinen Freunden, Negatives von meinen Feinden und die Wahrheit von mir (Isaak Öztürk) - 30.06.2013

409 Ehrlichkeit verschafft dir vielleicht nicht viele Freunde. Dafür aber die richtigen (Herkunft unbekannt) - 23.06.2013

408 Ein Garten ist ein großartiger Lehrer. Er lehrt uns Geduld und umsichtige Wachsamkeit; er lehrt uns Fleiß und Sparsamkeit; und vor allem lehrt er uns vollkommenes Vertrauen (Gertrude Jekyll) - 09.06.2013

407 Wenn die Welt nur noch aus Lügen besteht, dann wird die Wahrheit das einzige sein, woran niemand mehr glaubt (Facebook, Sie sagt es mit Bildern) - 02.06.2013

406 Wenn die Sonne tief steht, werfen auch Zwerge große Schatten (Kurt Tucholsky) - 26.05.2013

405 We are not human beings having a spiritual experience. We are spiritual beings having a human experience (Pierre de Chardin) - 19.05.2013

404 Schließ ab mit deiner Vergangenheit, bevor sie deine Zukunft zerstört (facebook) - 05.05.2013

403 Es ist schlimm, dass die Menschen Gott nicht kennen, aber am allerschlimmsten ist, dass sie für Gott halten, was kein Gott ist (Lactantius, um 300) - 28.04.2013

402 Wenn du jemanden ohne Lächeln siehst, schenk ihm deins (facebook) - 21.04.2013

401 Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, Gründe (Herkunft unbekannt) - 14.04.2013

400 Nicht jeder muss mich mögen; es genügt mir schon, wenn’s die Richtigen tun (Volksweisheit) - 07.04.2013

399 Ohne Kreuz kein Christentum – Ohne Tod keine Auferstehung (Kopten ohne Grenzen) - 31.03.2013

398 Der Mensch denkt sich Gott so, wie er ihn sich wünscht; aber Gott bleibt immer so, wie er ist (Franziskus von Assisi) - 17.03.2013

397 In Demut schätze vielmehr einer den andern höher ein als sich selbst. Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen (St. Paulus: Phil 2,3b-4) - 10.3.2013

396 Tut nichts aus Ehrgeiz und nichts aus Prahlerei (St. Paulus: Phil 2, 3a) - 24.02.2013

395 "Quo vadis, Domine?" - "Venio Romam iterum crucifigi." (Acta Petri) - 17.02.2013

394 Wer den Frieden der Seele hat, beunruhigt weder sich selbst noch jemand anderen (Epikur) - 10.02.2013

393 Ein einziger dankbarer Gedanke gen Himmel ist das vollkommenste Gebet (Gotthold Ephraim Lessing) - 03.02.2013

392 Der Heilige Geist ist die große Arznei, die den Leib Christi heilen kann. Er heilt die verletzte Seele genauso wie den zerrissenen Leib Christi (Raniero Cantalamessa) - 27.01.2013

391 Das Böse gewinnt Raum durch die Feigheit der Guten (Johannes Don Bosco) - 20.01.2013

390 Nur wer Rückgrat hat, kann sich bücken (Prälat Erich Läufer) - 06.01.2013 zum Hochfest der Hl. Drei Könige - Epiphanie (... procidentes adoraverunt eum; Mt 2,11).

389 Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen (Dieter Hildebrandt) - 30.12.2012 und zu Neujahr

388 Lieber eine Hütte, wo man fröhlich ist, als einen Palast, wo man weint (Herkunft unbekannt, aber wie für Bethlehem gemacht) - 23.12.2012

387 Manchmal will ich Gott fragen, warum er Hunger, Krieg und Armut zulässt, obwohl er etwas dagegen tun könnte. Aber ich fürchte, er würde mich das gleiche fragen . . . (Herkunft unbekannt) - 16.12.2012

386 Wenn einem einfällt, dass er etwas sucht, sollte es besser nicht der Glaube sein (Herkunft unbekannt) - 09.12.2012

385 In der Geschichte kommen weder die Wahrheit noch die Gerechtigkeit zu ihrem Recht (Romano Guardini) - 02.12.2012

384 Bleiben wir am Danken, bleibt Gott am Segnen (G. Stäbler) - 25.11.2012

383 „Welch ein Narr bin ich gewesen!“ (Winston Churchill auf dem Sterbebett 1965) - 18.11.2012

382 In den Augen der Lebenden ist es der Tod; für die aber, die sterben, ist es das Leben (nach Hazrat Inayat Khan) - 11.11.2012

381 Alle HEILIGEN haben eine Vergangenheit. Alle SÜNDER haben eine Zukunft (Andreas Heinz) - 04.11.2012

380 Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst Du das Unmögliche (Franz von Assisi) - 28.10.2012

379 Nur das wird gut, was man mit Freude tut (Thomas von Aquin) - 21.10.2012

378 Die Anstrengung verdient Lob, nicht der Erfolg (John Ruskin) - 07.10.2012

377 Herbst: Anderswo ist Frühling (Walter Ludin) - 30.10.2012

376 Brücken schaffen Hindernisse nicht aus dem Weg, aber sie überwinden sie (nach Peter Ganzert) - 26.08.2012

375 Brücken erkennen das Trennende an und ermöglichen dennoch Begegnung (Peter Ganzert) - 19.08.2012

374 Man kann ein Pferd zur Tränke führen, aber man kann es nicht zwingen zu trinken (Mutter Angelika auf EWTN, 04.08.2012) - 12.08.2012

373 Man kann einen Blinden nicht tadeln, wenn er die Tür nicht findet (Mutter Angelika auf EWTN, 04.08.2012) - 05.08.2012

372 Brücken schütten Gräben nicht zu, aber sie verbinden (nach Peter Ganzert) - 29.07.2012

371 Die Kirche der Katakomben klagte nicht. Sie hoffte! (Jean Baptiste Henri Lacordaire) - 22.07.2012

370 Bitte nicht um eine leichte Bürde, sondern um einen starken Rücken (Theodore Roosevelt) - 15.07.2012

369 Man muss nicht laut sein, um verstanden zu werden (TV-Werbespruch von BMW) - 08.07.2012

368 Das Brüllen des Löwen ist besser als das Schweigen der Schlange (Indisches Sprichwort) - 01.07.2012

367 Die Sonne müßte nachts scheinen, am Tage ist es doch sowieso zu hell (Eugen Egner) - 24.06.2012

366 Gott beruft nicht die Qualifizierten. Er qualifiziert die Berufenen (Weisheit aus dem Internet) - 17.06.2012

365 Selig der Geist, der im Gebet immer größere Sehnsucht nach Gott erfährt (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 118) - 03.06.2012

364 Bemühe dich, beim Gebet deinen Geist taub und stumm zu machen [damit der Heilige Geist Gottes dich ergreifen kann, GH]; dann kannst du beten (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 11) - 27.05.2012 Pfingstfest

363 Das europäische Abendland hat von drei Hügeln seinen Ausgang genommen – von Golgatha bei Jerusalem, von der Akropolis in Athen und vom Kapitol in Rom (Der erste deutsche Bundespräsident, Theodor Heuss, bei einer Schulfeier im September 1950) - 20.05.2012

362 Donner ist gut und eindrucksvoll, aber die größte Arbeit leistet der Blitz (Mark Twain) - 13.05.2012

361 Beten ist gut. Es macht das Herz froh (Fjodor M. Dostojewski) - 06.05.2012

360 Das Kind der Flamme ist die Asche (Äthiopisches Sprichwort) - 29.04.2012

359 Wie du betest, so bist du (Philipp Neri) - 22.04.2012

358 Der Mensch lerne zuerst, dass sein Herz fest bleibe bei Gott, so wird er auch beständig werden in allen seinen Werken (Meister Eckhart) - 15.04.2012

357 Es gibt keine Musik, wo kein Ohr ist, sie zu hören, gleichgültig wie laut das Orchester spielt; ebenso gibt es keine Gnade, wo kein Glaube ist, sie anzunehmen (P. Raniero Cantalamessa, Prediger des Päpstlichen Hauses, am 6. April 2012) - 08.04.2012

356 Musste nicht der Messias dies alles erleiden und so in seine Herrlichkeit eingehen? (Lk 24,26) - 01.04.2012.

355 Willst du glücklich werden, dann mehre nicht deinen Besitz, sondern mindere deine Wünsche (Seneca) - 25.03.2012

354 Ora et labora - Deus adest sine mora! Bete und arbeite - Gott ist da, ohne zu zögern! (Benediktinischer Wahlspruch) - 18.03.2012

353 Beurteile die Menschen eher nach ihren Fragen als nach ihren Antworten (Voltaire) - 11.03.2012

352 Es genügt nicht, den katholischen Glauben zu haben. Wer in den Himmel kommen will, muss katholisch leben (nach einer entsprechenden orthodoxen Maxime) - 04.03.2012.

351 Ein Mann, der seinen Bekannten lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten: "Sie haben sich gar nicht verändert." "Oh!", sagte dieser und erbleichte (Bert Brecht) - 26.02.2012. Die Fastenzeit ist eine gute Gelegenheit zum Sich-Ändern. Metanoeite - Kehrt um und glaubt! (vgl. Mk 1,15).

350 Der Gaube hat nicht nur den Sinn, sondern auch die Freude in die Welt gebracht (Paul Claudel) - 19.02.2012

349 Am Lachen erkennt man den Fröhlichen, am Lächeln den Weisen (Max Rössler) - 12.02.2012

348 Der Winter wird durch das Feuer erträglicher
(Ovid) - 05.02.2012

347 Wer betet, legt die Hände nicht in den Schoß, sondern faltet [und erhebt] sie (Alfred Kumpf) - 29.01.2012

346 Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht (Albert Schweitzer) - 22.01.2012

345 Schiffe stranden an Felsen, menschliche Beziehungen oft schon an Kieselsteinen (Edith Stein) - 15.01.2012

344 Wir erbitten von Gott, was wir wünschen; wir erhalten von Gott, was uns nottut (Léon Bloy) - 08.01.2012

343 Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr, sondern an uns (Johann Wilhelm Wilms) - 01.01.2012

342 Es ist genug Raum in der Grotte von Bethlehem für jeden, der sich zu bücken weiß (Roland Knox) - 25.12.2011

341 Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt (Martin Luther) - 18.12.2011

340 Wenn du dich zu beten bemühst, dann tue nichts, was mit dem Gebet unvereinbar ist, damit Gott dir beistehe und dich begleite (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 66) - 11.12.2011

339 Es genügt nicht, den katholischen Glauben zu "haben". Wer danach strebt, fit für den Himmel zu werden, muss den Glauben auch leben (aus dem Englischen) - 04.12.2011)

338 Die Freude finden wir nicht in den Dingen, sondern in der Tiefe unserer Seele (Theresia von Lisieux) - 27.11.2011. So viel zum Thema Weihnachtsrummel . . .

337 Indem man das, was man zu tun hat, aufschiebt, läuft man Gefahr, es nie zu tun (Charles Baudelaire) - 20.11.2011

336 Sankt Martin gibt den halben still . . . (altes Lied zum Fackelzug "St. Martin ritt durch Schnee und Wind") - 13.11.2011

335 Menschen, die auf der Tastatur mit zwei Fingern tippen, sind im Vorteil, weil sie dabei in aller Ruhe nachdenken können (nach Herbert Asmodi) - 06. 11. 2011

334 Sei standhaft und bete mit Ausdauer; verwirf die Sorgen und Gedanken, die in dir aufsteigen, denn sie stören und verwirren dich, um deine Kraft zu schwächen (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 9) - 30.10.2011

333 Ich bin eigentlich ganz anders, aber ich komme so selten dazu (Ödön von Horvath) - 23.10.2011

332 Die Jugend ernährt sich von Träumen, das Alter von Erinnerungen (Jiddisches Sprichwort) - 09.10.2011

331 Jede Mühsal, die du weise erduldest, wird dir in der Zeit des Betens Frucht bringen (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 19) - 02.10.2011

330 Was gibt es Gutes außer Gott? Überlassen wir ihm also alles, was uns angeht, und alles wird gut sein
(Evagrios Pontikos: Vom Gebet 33) - 25.09.2011

329 Wer Prüfungen erträgt, wird auch Tröstungen empfangen; und wer in Widrigkeiten standhält, wird auch Freuden erfahren (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 93) - 18.09.2011

328 Aus einem Schlangenei schlüpft niemals eine Taube (Äthiopisches Sprichwort) - 11.09.2011

327 Deinen Bauch und deine Stirn kannst du schlecht verbergen (Äthiopisches Sprichwort) - 04.09.2011

326 Menschen, die man liebt, sind niemals tot (Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, 22.08.2011) - 28.08.2011

325 Den Charakter eines Menschen und den Schwanz eines Tieres siehst du immer erst hinterher (Äthiopisches Sprichwort) - 21.08.2011

324 Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern (André Malraux, 1901-1976) - 14.08.2011

323 Halte deine Hand ins Meer. Hast du Glück, fängst du einen Fisch. Sonst ist (wenigstens) deine Hand gewaschen (Äthiopisches Sprichwort) - 07.08.2011

322 Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein, als es dein Schweigen gewesen wäre (ZdF, „Mainz bleibt Mainz“, 04.03.2011) - 31.07.2011

321 Der Dumme weiß für sich genug (Äthiopisches Sprichwort) - 24.07.2011

320 Man kann keinen Karren von innen anschieben (Papst Johannes Paul II.) - 17.07.2011

319 Wer lange liest [z.B. die Bibel!], wird endlich klug - 10.07.2011

318 Das Glück ist ein Mosaik aus winzig kleinen Freuden (Herkunft unbekannt) - 03.07.2011

317 Wünsche dir, Gott in rechter Weise zu dienen ...
Tu einfach dein Bestes (Rabbi Nachman 1772-1810) - 26.06.2011

316 Heilige deinen Mund durch Gebet und Studium, deine Nase durch den langen Atem der Geduld, deine Ohren durch das Lauschen auf die Worte der Weisen, deine Augen aber dadurch, dass du sie dem Bösen verschließt (Rabbi Nachman 1772-1810) - 12.06.2011

315 Ein Baum, der fällt, macht mehr Lärm als ein ganzer Wald, der wächst - 05.06.2011

314 Wer ohne Geld reist, hat keine Angst vor Räubern (Äthiopisches Sprichwort) - 29.05.2011

313 Leih dem Löwen nichts. Und wenn doch, verlange es nicht zurück (Äthiopisches Sprichwort) - 15.05.2011

312 Wer seine Grenzen kennt, ist mit sich selbst versöhnt (Äthiopisches Sprichwort) - 08.05.2011

311 Reißt die Türen auf für Christus! (Sel. Papst Johannes Paul II.) - 01.05.2011

310 Christus ist auferstanden! Halleluja! Ostern gibt die Kraft zu einem neuen Leben. - 24.04.2011

309 Es genügt nicht, Gott allein mit dem Verstand zu erkennen. Binde das Verstehen an dein Herz, auf dass die heilige Furcht vor der Erhabenheit des Herrn die wahre Hingabe erzeugt (Rabbi Nachman 1772-1810) - 17.04.2011

308 Der Affe lacht über andere - und sieht seinen nackten Hintern nicht (Äthiopisches Sprichwort) - 10.04.2011

307 Eine böse Zunge zerbricht einen ganzen Kopf (Äthiopisches Sprichwort) - 03-04-2011

306 Güte in den Worten erzeugt Vertrauen, Güte im Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe (Laotse) - 27.03.2011

305 Frömmigkeit ohne Wahrheit ist wie ein Kopf ohne Hals (Äthiopisches Sprichwort) - 20.03.2011

304 Der Mensch ist nur in seiner Heimat ein Mensch (Äthiopisches Sprichwort) - 12.03.2011

303 Auch wenn ich dünn bin, bin ich doch Wein … (Äthiopisches Sprichwort) - 05.03.2011

302 Der Glaube ist kein Problem, das gelöst werden muss, sondern ein Geschenk (Georg Gänswein, Privatsekretär Papst Benedikts XVI.) - 20.02.2011

301 Umwege erweitern die Ortskenntnis (Dirk-R. Gieselmann) - 13.02.2011

300 Dem Rindvieh sind die eigenen Hörner nie zu schwer (Äthiopisches Sprichwort) - 06.02.2011

299 Bekümmere dich nicht, wenn du von Gott nicht gleich empfängst, was du erbittest. Er will dir nämlich mit der Ausdauer im Gebet etwas Besseres geben: Was gibt es denn Höheres, als mit Gott zu sprechen und in innerer Gemeinschaft mit ihm aufzugehen?
(Evagrios Pontikos: Vom Gebet 34) - 30.01.2011

298 Wände, die sich nicht gegenseitig stützen, können nicht stehen (Äthiopisches Sprichwort) - 23.01.2011

297 Für einen guten Freund schlachtet man selbst Küken (Äthiopisches Sprichwort) - 16.01.2011

296 Rücksichtnahme und eigener Vorteil treffen nie zusammen (Äthiopisches Sprichwort) - 09.01.2011

295 Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht, sondern als etwas, das uns vollendet (Antoine de Saint-Exupéry) - 02.01.2011

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Die ersten "Worte" von 001 bis 294 in aufsteigender Reihenfolge: 
  
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001 Der Weg

Auch wenn es noch so oft mit nur scheinbar geistigem Tief-Gang behauptet oder hirnlos nachgeplappert wird: Der Weg kann nicht das Ziel sein, es sei denn, der Weg ist DER, der von sich selbst mit göttlicher Autorität gesagt hat: I C H B I N D E R W E G und die WAHRHEIT und das LEBEN; niemand kommt zum Vater außer durch MICH (Joh 14,6). Sich auf Jesus Christus als den Weg zum endgültigen Ziel einzulassen, bedeutet dann bei Gott dem Vater
 
                              ANZUKOMMEN 
                                       +

002 Jesus warnt vor den Verführern aller Zeiten:
"Passt auf, dass ihr nicht irregeführt werdet." (Lk 21,8).

003 Wo lässt Gott sich finden ?
Der syrische Landbischof Mar Balai hat für die Einweihung der neuerbauten Kirche in Qenneshrin bei Aleppo um 400 (!) ein Festgedicht geschrieben. Darin bestätigt er die altkirchliche, auch heute durchaus nicht selbstverständliche Auffassung, dass eine Kirche ein Gotteshaus ist: Gott throne in seinem Hause und warte auf den Menschen. In dem Wohnhaus Gottes auf Erden, der Kirche, finde man Gnade und Heil. Man müsse allerdings hingehen ... Zugleich teilt uns Mar Balai seine Erfahrung als Gottsucher mit. Wörtlich sagt er: "Denn kein gewöhnliches Haus ist dieses, sondern ein Himmel auf Erden, weil der Herr des Himmels in ihm wohnt ... Seine Wohnstätte ist im Himmel, sein Haus auf Erden; ungeteilt ist er hier wie dort gegenwärtig. Willst du über ihn grübeln, so ist er ganz im Himmel; suchst du ihn aber mit frommem Sinn, so ist er ganz auf Erden. Hegst du frechen Dünkel, so ist er dir zu hoch; liebst du ihn aber, so naht er sich dir."
(Bibliothek der Kirchenväter, Band 6: Ausgewählte Schriften der syrischen Dichter, 64).


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Gott schuf den Menschen (Mann und Frau) als sein Abbild, ihm ähnlich (vgl. Gen 1,26-27). Die Ähnlichkeit mit Gott bezieht sich sicher nicht auf den vergänglichen Leib des Menschen, sondern auf seinen Geist und die unsterbliche Seele. Gott hat dem Menschen sozusagen ein "Stück" von sich selbst geschenkt und ihn damit über die ganze übrige Schöpfung erhoben. Paulus bekräftigt dies, wenn er sagt: "Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt" (Röm 8,9a; vgl. 1 Kor 3,16). Im Menschen erkennt Gott sein Abbild, den Geist von seinem Geist, und der Mensch kann seinerseits, gerade durch den Geist Gottes in ihm, vor Gott hintreten und mit Gott kommunizieren. Damit hat Gott selbst die Voraussetzung für eine mögliche Verbindung mit dem einzelnen Menschen geschaffen: ein Muss für den Menschen und eine Freude für Gott. Agere sequitur esse! Die Verbindung mit Gott vollzieht sich im Geiste Gottes, und zwar vor allem im Sprechen mit Gott. Wir nennen dies: Beten.

Die Mönche der Alten Kirche waren die großen Meister des geistlichen Lebens und die Lehrer des Gebets. Sie gaben die Quintessenz ihrer geistlichen Erfahrung in Form von markanten Aussprüchen an ihre Schüler weiter. Diese verbreiteten die "Weisungen der Väter" zunächst mündlich, dann auch schriftlich, so dass sie auch uns heute noch unmittelbar als Anleitung dienen können. Manche verfassten auch eigene Abhandlungen über das Gebet. Beispielhaft möchte ich im Folgenden vor allem verschiedene Leitsätze aus dem Werk "Über das Gebet" des schon zu seiner Zeit hoch berühmten Mönchs Evagrios Pontikos vorlegen in der Hoffnung, dass sie auch heute noch hilfreich sind.

Evagrios Pontikos war 346 in Pontos geboren und starb 399 in Ägypten, erst 53 Jahre alt. Gregor von Nazianz weihte ihn zum Diakon, und Evagrios folgte ihm nach Konstantinopel, wo er sich besonders als Prediger hervortat. Im besten Mannesalter - von 382 bis zu seinem Tode - lebte er dann als Einsiedlermönch in der Nitrischen Wüste (Wadi 'n-Natrûn) in Unterägypten. Er war hochangesehen wegen seines streng asketischen Lebens und aufgrund der von ihm verfassten theologischen Werke. Die Zitate stammen aus seinem Werk mit dem Titel: "Vom Gebet" und geben die Nummer des Ausspruchs an. Damit sind zum Nachlesen im Zusammenhang alle Ausgaben von Evagrios Pontikos benutzbar.

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004 Aufstieg zu Gott im Gebet

Das Gebet ist der Aufstieg des Geistes zu Gott. (36)

005 Ruhe des Geistes beim Gebet

"Sei wachsam und bewahre deinen Geist beim Beten vor allen gedanklichen Vorstellungen, damit er in der Ruhe verharre, die Ihm angemessen ist. Dann wird der, der sich der Unwissenden erbarmt, auch über dich kommen, und du wirst die segensreiche Gabe des Gebetes empfangen." (70)

006 Reinheit des Gebets

Du kannst nicht zum reinen Gebet kommen, wenn du in körperliche Dinge verstrickt bist und von beständigen Sorgen beunruhigt wirst; das Gebet nämlich ist die Aufhebung der Gedanken. (71)

007 Nahrung für den Geist

Wie das Brot die Nahrung für den Leib ist, so die Tugend für die Seele, und so das geistliche Gebet für den Geist. (101)

008 Suche nach Wahrheit

"Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt." (Marie von Ebner-Eschenbach, 1916)

009 Toleranz ?

"Wir glauben, dass wir tolerant sind, dabei haben wir nur zu nichts einen klaren Standpunkt." (Umberto Eco, 2004)

010 Für wen sollen wir beten ?

Es ist recht, nicht nur für die eigene Reinigung zu beten, sondern für das ganze Menschengeschlecht, um so dem Tun der Engel nachzueifern. (40)

011 Wie sollen wir beten ?

Ein Schüler fragte den Abt Makarios: "Wie soll man beten?" Makarios antwortete: "Du sollst dich nicht in Worten verlieren. Es genügt, die Hände zu erheben und zu sprechen: 'Herr, wie es dir gefällt', und nach deinem Wissen: 'Herr, erbarme dich meiner'. (Abt Makarios der Große aus der Sketischen Wüste in Ägypten, 4. Jh.)

012 Ausdauer beim Beten

Sei standhaft und bete mit Ausdauer; verwirf die Sorgen und Gedanken, die in dir aufsteigen, denn sie stören und verwirren dich, um deine Kraft zu schwächen. (9)

013 Abschweifungen beim Gebet

Bemühe dich, beim Gebet deinen Geist taub und stumm zu machen; dann kannst du beten. (11)

014 Gemeinschaft mit Gott im Gebet

Bekümmere dich nicht, wenn du von Gott nicht gleich empfängst, was du erbittest. Er will dir nämlich mit der Ausdauer im Gebet etwas Besseres geben. Was gibt es denn Höheres, als mit Gott zu sprechen und in innerer Gemeinschaft mit ihm aufzugehen? (34)

015 Zum Advent 2004: Das kürzeste Gebet !

"Marána tha" (aramäisch) - "Unser Herr, komm!" (1 Kor 16,22b; vgl. Offb 22,20)

016 Beim Beten durchhalten

Wer Prüfungen erträgt, wird auch Tröstungen empfangen; und wer in Widrigkeiten standhält, wird auch Freuden erfahren. (93)

017 Mühsal und Gebet

Jede Mühsal, die du weise erduldest, wird dir in der Zeit des Betens Frucht bringen. (19)

018 Beten in Zeiten der Trübsal

Das Gebet ist Abhilfe für Schwermut und Verzweiflung. (16)

019 Weihnachten 2004: Anbetung

Es gibt viele Arten des Gebetes. Aber Gebet zu Gott und Anbetung Gottes sind nicht dasselbe. "Not mag beten lehren, anbeten lehrt sie nicht": Mit diesen Worten bringt Max Scheler den Unterschied auf den Punkt.
Die ersten Anbeter (wohl kaum "Huldiger"!) Gottes im Neuen Testament waren nicht die einfachen Hirten von Bethlehem, sondern die gelehrten Weisen aus dem Osten. Sie waren nicht aus Not gekommen (vgl. Mt 2,1-12). + + + ADESTE, FIDELES, ... VENITE ADOREMUS !!!

020 Zu Neujahr 2005:

An Gottes Segen ist alles gelegen (auch die Sicherheit der Menschen auf dieser Welt!)02.01.2005

"Gott sei uns gnädig und segne uns. Er lasse über uns sein Antlitz leuchten, damit auf Erden sein Weg erkannt wird und unter allen Völkern sein Heil ... Es segne uns Gott. Alle Welt fürchte und ehre ihn" (Ps 67,2-3.8).

021 Friede folgt aus der Ehre, die GOTT gegeben wird

"Friede auf Erden", das ist das Ziel von Weihnachten. Aber das Lied der Engel setzt dem ein erstes voraus, ohne das auf Dauer Friede nicht sein kann: die Ehre Gottes. Das ist die Friedenslehre von Bethlehem: Friede der Menschen kommt aus der Ehre Gottes. Wem es um die Menschen und um ihr Heil zu tun ist, der muß zu allererst um die Ehre Gottes besorgt sein" (Joseph Card. Ratzinger).

GLORIA IN EXCELSIS DEO ET IN TERRA PAX HOMINIBUS BONAE VOLUNTATIS   (Lk 2,14)


022 Reinheit des Gebetes 16.01.2005

Du kannst nicht zum reinen Gebet kommen, wenn du in körperliche Dinge verstrickt bist und von beständigen Sorgen beunruhigt wirst; das Gebet nämlich ist die Aufhebung der Gedanken." (71)

023 Bete in Ehrfurcht 23.01.2005

Bete nicht nur der äußeren Haltung nach, sondern führe deinen Geist ehrfürchtig zum geistlichen Gebet. (28)

024 Leichtigkeit und Mühe des Betens 30.01.2005

Bisweilen hast du dich eben erst dem Gebet hingegeben, und schon betest du gut. Ein andermal aber kommst du trotz aller Anstrengung nicht zum Ziel. Daher sollst du dich weiter bemühen, und wenn du das Erstrebte erlangt hast, wird es dir kein Dieb mehr nehmen können. (29)

025 Bewusstes Beten 06.02.2005

Ob du gemeinsam mit anderen oder allein betest, bemühe dich, nicht gewohnheitsmäßig, sondern bewusst zu beten. (42)

026 Hingabe im Gebet 13.02.2005

Was gibt es Gutes außer Gott? Überlassen wir ihm also alles, was uns angeht, und alles wird gut sein. (33)

027 Entsagung und Gebet 20.02.2005

Wenn du das Gebet erstrebst, entsage allem, damit du alles gewinnst. (37)

028 Gebet und Leben 27.02.2005

Wenn du dich zu beten bemühst, dann tue nichts, was mit dem Gebet unvereinbar ist, damit Gott dir beistehe und dich begleite. (66)

029 Beeinträchtigung des Gebets 06.03.2005

Nimm keine Rücksicht auf die Bedürfnisse des Leibes, wenn du dich dem Gebet widmest, damit nicht der Biss von Laus oder Floh und der Stich von Mücke oder Fliege dir den wertvollsten Gewinn des Gebetes raubt. (105)

030 Beim Beten sich nicht stören lassen 13.03.2005

Von einem Mönchsbruder haben wir gelesen, dass beim Beten eine Schlange herankroch und sich um seinen Fuß wand. Er aber ließ die Arme nicht sinken, ehe er sein gewohntes Gebet beendet hatte. So nahm er keinen Schaden, denn er hatte Gott mehr geliebt als sich selbst. (109)

031 Beten mit Verstand 20.03.2005

Bete recht und ruhig, psalmodiere mit Verständnis und Wohlklang, und du wirst sein wie der junge Adler, der in die Höhe steigt. (82)

032 Hochheiliges Osterfest 27.04.2005

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auf-erstanden (Lk 24,5b-6a). SURREXIT DOMINUS VERE: A L L E L U I A !

033 Das Denken an den Tod macht frei 03.04.2005

"Wir sollten möglichst immer an den Tod denken, denn so werden wir frei von allen Sorgen und Eitelkeiten; die Wachsamkeit des Geistes, das beharrliche Gebet, Loslösung vom Leibe und von der Sünde werden dann möglich. So ist das Gedenken an den Tod der Ursprung fast aller Tugenden." (Hesychios vom Sinai: Über Wachsamkeit und Tugend 155; zum Tod von Papst Johannes Paul II. am 2. April 2005)

034 Erfahrung der Sehnsucht nach Gott 10.04.2005

Selig der Geist, der im Gebet immer größere Sehnsucht nach Gott erfährt. (118)


035 Beten stärkt den Geist 17.04.2005

Das Gebet steigert die Wirkkraft des Geistes. (83)

036 Zur Amtseinführung des neuen Papstes 24.04.2005

Lasst uns auch beten für unseren Papst Benedikt. Der allmächtige Gott, der ihn zum Hirtenamt erwählt hat, erhalte ihn seiner Kirche und gebe ihm die Kraft, das heilige Volk Gottes zu leiten.

Allmächtiger, ewiger Gott, du Hirte deines Volkes, in deiner Weisheit ist alles begründet. Höre auf unser Gebet und bewahre in deiner Güte unseren Papst Benedikt. Leite durch ihn deine Kirche und gib, dass sie wachse im Glauben und in der Liebe. Durch Christus, unsern Herrn. - Amen.

(Aus den Großen Fürbitten am Karfreitag)

037 Aufmerksamkeit beim Gebet 01.05.2005

Wenn du das Gebet aufmerksam suchst, wirst du es finden; denn das Gebet folgt aus der Aufmerksamkeit; deshalb muss man sie üben. (149)

038 Die Wirksamkeit des Gebetes 08.05.2005

Der Wert des Gebetes besteht nicht in seinem äußeren Umfang, sondern in seiner inneren Güte. Das zeigt sich an den beiden, die hinaufgingen in den Tempel, um zu beten (vgl. Lk 18,9-14), und auch in dem Wort: Wenn ihr aber betet, plappert nicht daher wie die Heiden (vgl. Mt 6,5-13).

039 VENI SANCTE SPIRITUS Pfingsten 15.05.2005

Gebet der Kirche am Pfingstsonntag (auf den Knien): "Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe."

040 Beten bringt Erleuchtung 22.05.2005

Wenn du wahrhaft betest, wirst du volle Gewissheit erlangen. Die Engel werden dich nämlich geleiten wie Daniel, und sie werden dich erleuchten mit der Einsicht in das innere Wesen des Geschaffenen. (80)

041 Das Gebet stärkt den Geist 29.05.2005

Das Gebet steigert die Wirkkraft des Geistes. (83)

042 Die Natur des Geistes fordert das Gebet 05.06.05

Das Gebet ist das Werk, das der Würde des Geistes entspricht. Es ist sein eigentliches und höchstes Tun. (84)

043 Das Gebet des Geistes ist Anbetung 12.06.2005

Wer im Geist und in der Wahrheit betet, lobpreist den Schöpfer nicht auf Grund der Geschöpfe; er preist vielmehr Gott aus Gott und in Gott (d.h. wegen Gott). (60)

044 Befreiung des Geistes beim Gebet 19.06.2005

Selig der Geist, der beim Gebet die vollkommene Befreiung von aller sinnlichen Empfindung erreicht. (120)

045 Leib und Geist Gott anvertrauen 26.06.2005

Vertraue Gott die Bedürfnisse des Leibes an. Das zeigt, dass du ihm auch die des Geistes anvertraust. (129)

046 Jeder Mensch: Gottes Bild und Gleichnis 7.06.05

Selig der Mensch, der jeden Menschen als Gott nach Gott betrachtet. (121)

047 Aber: Mach dir kein Bild von Gott ! 10.07.05

Mach dir beim Beten kein Bild von Gott und lass deinen Geist nicht durch den Eindruck einer Gestalt prägen. Gott ist nämlich ohne Größe oder Gestalt. Nähere dich vielmehr unkörperlich dem Unkörperlichen, und du wirst verstehen. (67 + 68)

048 Beten im Geist inniger Gottesliebe 17.07.05

Wenn dein Geist in inniger Gottesliebe sich anschickt, allmählich gleichsam den Leib zu verlassen; wenn er alle Gedanken abweist, die aus Sinneswahrnehmung, Gedächtnis oder Seelenverfassung stammen, und wenn er zugleich erfüllt ist von Ehrfurcht und Freude, dann magst du dich den Grenzen des Gebetes nahe wissen. (62)

049 Die allergrößte Freude ist das Gebet 24.07.05

Wenn du im Gebet dich über jede andere Freude erhoben hast, dann hast du das Gebet wahrhaft gefunden. (153)

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HINWEIS: 31.07.2005

Die Leiter des Aufstiegs zu Gott im Gebet nach dem Einsiedlermönch Evagrios Pontikos ist hiermit an ihr Ziel gekommen. Mag jeder, der will, seinen Nutzen daraus ziehen. Damit die Gebetslehre des Evagrios weiterhin zugänglich bleibt, habe ich die bisherigen Hinweise enger zusammengefasst, aber auf der Seite belassen.

Im gewohnten Wochenrhythmus biete ich Ihnen weiter einige Aphorismen aus christlichem Geist zum Nach - Denken an, die dem Suchenden weiterhelfen können, ein geistlich bestimmtes Leben zu führen. Nur Mut! 

                                      +

                    W O R T    Z U R    W O C H E

                 für ein geistliches Leben im Alltag


050 Ein Baum hat seine Kraft nicht in seinen Zweigen, sondern in seinen Wurzeln (Gertrud von Le Fort). - 07.08.2005

051 Wem das Bücken und Pflücken zu viel Arbeit ist, dem bleibt nichts als der Traum vom Genuss der Früchte (Gilt auch für das geistliche Leben) - 14.08.2005

052 Um leben zu können, braucht man Brot. Um leben zu wollen, braucht man die Bibel (d.h. das Wort Gottes ...) (unbekannter Verfasser) - 21.08.2005

053 Niemand ist zu groß, um ein Kind Gottes zu sein (Papst Benedikt XVI., Generalaudienz am 10.08.2005) - 28.08.2005

054 Deliberation of a "traditional" Catholic:                 We are what you once were.
We believe what you once believed.
We worship as you once worshipped. -
If we are wrong now, then you were wrong then.
If you were right then, we are right now.                    (Gefunden dieser Tage im Internet) - 04.09.2005

055 Religion: man kann nicht zwei haben (Samuel Huntington) - 11.09.2005

056 Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln (Christian Morgenstern, 1871-1914) - 18.09.2005

057 Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht (Afrikanisches Sprichwort – gilt auch für das geistliche Leben!) - 25.09.2005

058 Weder die Erde noch die Sonne ist der Mittelpunkt unseres Weltbildes, sondern GOTT (Nach Winfried Pietrek) - 02.10.2005

059 Wer erst in einer Notlage sein bisschen Hoffen zusammenkratzt, hat in besseren Tagen versäumt, ein solides Fundament zu legen. (Winfried Pietrek) - 09.10.2005

060 Da der Glaube die einzige Türe zu Christus ist, so muss es die erste Regel sein, über Christus und die von seinem Geist überlieferten Schriften die rechte Kenntnis zu haben. (Erasmus von Rotterdam) - 16.10.2005

061 Eine wissenschaftliche Theorie hat keinen Wahrheitsanspruch [d.h. sie kann genauso gut falsch sein, was gern übersehen wird], ein Glaubenssatz dagegen schon. (Im Zusammenhang mit der Kreationismus- / Evolutionsdebatte gefunden bei SPIEGEL-Online vom 20.10.2005) - 23.10.2005

062 Was ist denn die Wissenschaft anderes als das Studium der Wunder? (David Copperfield, 2005, in einem Interview mit Patrick Großmann im Magazin Galore, Heft 12 = Okt. 2005) - 30.10.2005

063 Gott gibt die Nüsse, aber er knackt sie nicht auf. (J.W. v. Goethe) - 06.11.2005

064 Religiöse Wahrheiten gleichen dem Feuer: wer sich ihm nähert, wird erleuchtet und erwärmt - 13.11.2005

065 Wer nach allen Seiten offen ist, ist nirgendwo ganz dicht. (Klaus Kinkel) - 20.11.2005

066 Als mein Gebet immer andächtiger und innerlicher wurde, da hatte ich immer weniger zu sagen. Zuletzt wurde ich ganz still. Ich wurde, was womöglich noch ein größerer Gegensatz zum Reden ist, ich wurde ein Hörender. Ich meinte erst, Beten sei Reden. Ich lernte aber, dass Beten nicht bloß Schweigen ist, sondern Hören. So ist es: Beten heißt nicht: sich selbst reden hören. Beten heißt: Still werden und still sein und warten bis der Betende Gott hört. (Dag Hammarskjöld, UN-Generalsekretär 1953-1961) - 27.11.2005

067 [Im Namen des Vaters und des + Sohnes und des Heiligen Geistes.] Wenn ich am Beginn des Tages zuerst den Namen anrufe, der über alle Namen ist, dann will ich kein Dienstgespräch führen, sondern das Gespräch der Liebe.
(nach Friedhold Vogel) - 04.12.2005

068 Die Liebe muss mehr in die Werke als in die Worte gelegt werden. (Ignatius von Loyola) - 11.12.2005

069 Wir müssen Jesus Wohnung nehmen lassen in unserer Mitte und in unseren Herzen. (Der griech.- kath.- melkit.- Patriarch Gregor III. von Antiochien bei einem Jugendtreffen in Aleppo 2004) - 18.12.2005

070 Christus ist uns geboren! Kommt, lasst uns IHN anbeten! - 25.12.2005

071 Zu Neujahr:

Will das Glück nach seinem Sinn
dir was Gutes schenken,
sage Dank und nimm es hin
ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt,
doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
möge dir gelingen.
(Wihelm Busch) - 01.01.2006

072 Du verlierst keine Zeit, wenn du auf Gott wartest.
(Corrie ten Boom) - 08.01.2006

073 Das Wort verwundet leichter als es heilt. (Unbekannter Verfasser) - 15.01.2006

074 Gott erfahren!

Eine afrikanische Geschichte erzählt: Ein alter Mann glaubte an Gott. Jemand wollte sich über ihn lustig machen und fragte: "Woher weißt du, dass es einen Gott gibt?" Der alte Mann antwortete: "Woher weiß ich, ob ein Mensch oder ein Hund oder ein Esel nachts um meine Hütte gegangen ist? An den Spuren im Lehm sehe ich es." - Auch in meinem Leben sind Spuren eingedrückt. Spuren Gottes.
(Nach Christof Lenzen: Gott sinnlich erfahren) - 22.01.2006

075 „Ich glaube an die Sonne, auch wenn ich sie nicht sehe. Ich glaube an die Liebe, auch wenn ich sie nicht spüre. Ich glaube an Gott, auch wenn er schweigt“ (Die letzten Worte, die ein Jude in Berlin an die Wand seines Verstecks gekritzelt hatte ...) - 29.01.2006

076 Die Sorge schickt Gott den Seinen stets nur so lange, wie sie eine Aufgabe an uns zu erfüllen hat (C. Hilty, 1833-1909) - 05.02.2006

077 Gottes Füße sind durch den Staub unseres Alltags gegangen (Jürgen Werth) - 12.02.2006

078 Wie können wir in der Gegenwart Gottes leben? - Im Staunen über all seine Spuren um uns her! (Brennan Manning) - 19.02.2006

079 Glauben heißt, die Freude erleben, die Gott an uns hat
(nach Martin Schramm) - 26.02.2006

080 Mit dem Verstand werden wir niemals das herrliche Geheimnis erklären können, dass Gott da ist und uns liebt (Gloria Chisholm) - 05.03.2006

081 Gott will Dein Herz! - 12.03.2006

082 Europa ist durch die Pilger entstanden, und seine Sprache ist das Christentum (Johann Wolfgang von Goethe) - 19.03.2006

083 Der Zufall ist die Maske, die Gott trägt, wenn er nicht erkannt werden will (am 13.11.2002 im ZDF: Singapur-Express) 26.03.2006

084 Ostern: Das Grab ist leer, aber das Kreuz auch! - 16.04.2006

085 Das Wichtigste im Leben finden wir nicht durch intensives Suchen, sondern so, wie man eine schöne Muschel am Strand findet: im Grunde findet es uns! (Herkunft unbekannt) - 09.04.2006

086 Die Botschaft von Ostern: das Grab ist leer, das Kreuz aber auch! - 16.04.2006

087 Für die Partnerschaft gibt es einen einfachen Test:
Wenn einem die Treue Spaß macht, dann ist es Liebe (Verfasser unbekannt) - 23.04.2006.- Statt "Partnerschaft" kann man auch "Freundschaft", "Gottesliebe", "Glauben" einsetzen!

088 Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber ein Vorurteil niemals (Verfasser unbekannt) - 30.04.2006

089 Auch in Bezug auf die Gewinnung oder Vertiefung des Glaubens: "Was ist das für eine langweilige Welt, in der man nichts anderes erfährt, als was man selber schon weiß" (Marie Luise Kaschnitz: Tobias oder das Ende der Angst) - 07.05.2006

090 Wenn Du loslässt, hast Du plötzlich zwei Hände frei (Konfuzius) - 14.05.2006

091 Nur der Liebende versteht Gott (Adalbert Ludwig Balling) - 21.05.2006

092 Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung (Wilhelm Busch) - 28.05.2006

093 Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe (Anrufung bei der hl. Messe an Pfingsten, kniend zu beten) - 04.06.2006

094 Je mehr man abwirft, desto höher steigt man (H.J. von der Wense) - 11.06.2006

095 Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten (Oscar Wilde) - 18.06.2006

096 Es gibt zwei Arten von Freunden: die einen sind käuflich,
die anderen sind unbezahlbar! - 25.06.2006

097 Wie man's macht ist's falsch,
und macht man's falsch,
ist's auch nicht richtig! (Herkunft unbekannt) - 02.07.2006

098 Was hat der Schöpfer sich wohl dabei gedacht, dass er den Menschen so schuf, dass er die Augen [und den Mund!] schließen kann, nicht aber die Ohren? - 09.07.2006

099 Der Glaube kommt vom Hören (Röm 10,17) - 16.07.2006

100 Erst in der Nacht sieht man die Sterne (Chiara Lubich) - 23.07.2006

101 Beten schafft Raum für die Stimme Gottes (Henri Nouwen) - 30.07.2006

102 Das ist das Schöne am Denken: Man kommt an kein Ende nach Fritz Eycken) 06.08.2006, Fest der Verklärung unseres Herrn Jesus Christus

103 Gott ist Mensch geworden und kein theologisches Lehrgebäude (Paul Badde im Angesicht des hl. Antlitzes von Manoppello) - 27.08.2006

104 „Eine Gesellschaft ohne Religion ist wie ein Schiff ohne Kompass“ (Napoleon im Juni 1800 in einer Rede in Mailand vor dem Klerus der Stadt) - 10.09.2006

105 Vorurteile sind schwerer zu zertrümmern als Atome
(Albert Einstein) - 17.09.2006

106 Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben; der Pessimist befürchtet, dass genau dies zutrifft (Fr. Joloff; Turmuhr 10.02.2002) - 24.09.2006

107 Warum sich darüber ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt? Besser ist es, sich darüber zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt! - 01.10.2006

108 Der PESSIMIST ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst (Österreichs Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel am 30.09.2006 im Fernsehen) - 08.10.2006

109 In einem Dorf weiß jeder über jeden alles -
allerdings anders, als jeder es von sich selbst weiß! - 15.10.2006

110 Mit dem Himmel gibt es keinen Postverkehr. Wer Gott einen Brief schreiben will, muss ihn an einen Menschen adressieren, in dem Gott wohnt. (P. Werenfried van Straaten) - 22.10.2006

111 Nicht WAS du bist, ist was dich ehrt,
WIE du es bist, bestimmt dein'n Wert! - 29.10.2006

112 Theologen sollen die Wahrheit suchen und nicht Zustimmung (Papst Benedikt XVI. Zum Abschluss der Tagung der Internationalen Theologenkommission, Oktober 2006) - 05.11.2006

113 Wer Gott folgt, geht immer sicher (Ambrosius von Mailand) - 12.11.2006

114 VOCATUS ATQUE NON VOCATUS DEUS ADERIT – Gebeten oder nicht: Gott ist immer da! (Internet ctn-Latin) 19.11.2006

115 Was du denkst gefunden zu haben, ist nicht immer das, was du gesucht hast, sondern: das, was dich gefunden hat, ist das, was dich so nimmt, wie du bist (unbekannter Verfasser) - 26.11.2006

116 Oft sucht man lange den Schlüssel zum Glück,
bis man entdeckt, dass er schon steckt (unbekannter Verfasser) -- 03-12-2006.

117 Schwinge dich zum Mond empor; selbst wenn du ihn verfehlst, landest du bei den Sternen - 10.12.2006

118 Die Jugend will das Moderne und nimmt nur das Schlechte (Igumen Ioan vom Rila-Kloster, Bulgarien, nach Gerd Ruge, WDR 3, 23.01.2001) - 17.12.2006

119 Zu Weihnachten 2007: Sorge dafür, dass Gott groß wird in deiner Seele (Meister Eckhart) - 24.12.2006

120 Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden. Aber manche Wunden heilen nie - man lernt nur mit ihnen zu leben! (unbekannter Verfasser) - 31.12.2006

121 Was wir als Schönheit hier empfunden, wird einst als Wahrheit uns entgegengehn (Friedrich Schiller) - 07.01.2007

122 Liebe besteht nicht darin, dass man sich gegenseitig anschaut,
sondern darin, dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt (Antoine de Saint-Exupéry) - 14.01.2007

123 Das Gebet trägt zu Gott (Friedebert Seibt) - 21.01.2007

124 Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind,
sondern diejenigen, die anderer Meinung sind,
aber zu feige, es zu sagen (unbekannter Herkunft) - 28.01.2007

125 Es zählen nicht die Jahre in deinem Leben, sondern das Leben in deinen Jahren (Adlai Stevenson) -04.02.2007

126 Wer viel Charakter hat, hat wenig Eigentum (John James Osborne, 1929-1994) - 11.02.2007

127 Ohne einen Vorschuss an Sympathie gibt es kein Verstehen (Papst Benedikt XVI.) - 18.02.2007

128 Zur Fastenzeit: Ein leeres Herz ist viel ärmer als eine leere Hand (Curt Goetz) - 25.02.2007

129 Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut (Augustinus) - 04.03.2007

130 Nichts kann einen so zum Nachfolger Christi machen wie die Sorge um den Nächsten (Johannes Chrysostomos) - 11.03.2007

131 Auch aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen (J.W. von Goethe) - 18.03.2007

132 Das Glück wird den Menschen so selten zuteil, weil sie es draußen suchen statt drinnen (Walter Nigg) - 25.03.200

133 Du verlierst keine Zeit, wenn du auf Gott wartest
(Corrie ten Boom) - 01.04.2007

134 Die Liebe schenkt immer das Leben; der Egoismus bringt immer den Tod (Michel Quoist) - 08.04.2007 Ostersonntag

135 Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden (Clemens von Brentano) - 15.04.2007

136 Wer Freude vervielfachen will, muss sie teilen (Pythagoras) - 22.04.-06.05.2007

137 Alt werden ist wie auf einen Berg steigen: Je höher man kommt, desto mehr Kräfte sind verbraucht. Aber man sieht umso weiter (Ingmar Bergman) - 13.05.2007 [zu meinem 70. Geburtstag von lieben Menschen]

138 Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei (George Orwell) - 20.05.2007

139 Wo im Menschen Licht ist, scheint es aus ihm heraus (Albert Schweitzer) - Pfingsten, 27.05.2007

140 Die Pferde der Hoffnung galoppieren, doch die Esel der Erfahrung gehen im Schritt (aus China) - 03.06.2007

141 Wenn du Gott für alle Freuden, die er dir gibt, danken müsstest, bliebe dir keine Zeit, dich zu beklagen (Sprichwort) - 10.06.2007

142 Wenn der Mensch betet, atmet Gott in ihm auf (Friedrich Hebbel) - 17.06.2007

143 Man denkt, man überlegt, und eine andere Kraft greift einen und führt einen. Ich glaube, der Mensch kann da nichts Besseres tun, als sich dieser Führung zu überlassen (Konrad Adenauer) - 29.07.2007

144 Was wir Zufall nennen, ist vielleicht die Logik Gottes (Georges Bernanos) - 05.08.2007

145 Der Nächste ist nicht der, den ich mag; es ist jeder, der mir nahe kommt, ohne Ausnahme (Edith Stein) - 19.08.2007

146 Gott ‚dürstet’ danach, daß wir nach ihm dürsten (Gregor von Nazianz) - 26.08.2007

147 Wer sich mit göttlichen Dingen beschäftigt, wird nach ihrem Bild umgestaltet (Albertus Magnus) - 02.09.2007

148 Tu, was du kannst, und bete um das, was du nicht kannst, so wird Gott dir geben, dass du es kannst (Augustinus) - 09.09.2007

149 Wessen Herz voll Liebe ist, der hat immer etwas, was er anderen geben kann (Augustinus) - 16.09.2007

150 Wo Not ist, hilft der Arme am schnellsten dem Armen (Adolf Kolping) - 23.09.2007

151 Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns Halt (Marie von Ebner-Eschenbach) - 30.09.2007

152 Mit einem Freund an der Hand ist kein Weg zu lang (Sprichwort) - 07.10.2007

153 Wer mit Menschen auskommen will, muss sie lieben (Adalbert Ludwig Balling) - 14.10.2007

154 Was der Mensch vor Gott ist, das ist er, nicht mehr und nicht weniger (Franz von Assisi) - 18.11.2007

155 Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott; ob es ihm klar ist oder nicht (Edith Stein) - 25.11.2007

156 Gott taucht [oft nur] am Rande unseres Lebens auf, obwohl er doch in die Mitte gehört (Dietrich Bonhoeffer) - 02.12.2007

157 Gott nimmt uns nicht die Last, aber er stärkt uns die Schultern (Franz Grillparzer) - 09.12.2007

158 Was wir haben, ist uns zum Mit-Teilen geschenkt (Ida Friederike Görres) - 16.12.2007

159 Wir können Gott mit dem Verstand suchen, aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen (Josef von Eötvös) - 23.12.2007 Gesegnete Weihnachten!

160 Wohin wir auch immer fallen, wir fallen in die Hände Gottes (H. Eichler) - 30.12.2007 - und gut zu wissen für das Neue Jahr! Alles Gute!

161 Verschenkte Zeit - das ist verschenkte Liebe (Albert Höntges) - 06.01.2008

162 Wer betet, bindet die Erde an den Himmel (P. Arnold Janssen) - 13.01.2008

163 Nicht das Bestehende verändern, sondern das Verkehrte (Joachim Fest) - 20.01.2008

164 Nicht mit brennenden KERZEN entzündet man die Welt, sondern nur mit brennenden HERZEN (Peter Lippert) - 27.01.2008

165 Warum ist der Kopf rund? – Damit die Gedanken auch mal die Richtung ändern können - 03.02.2008

166 Das Gebet ist der sicherste Weg zu Gott (Meister Eckhart) - 10.02.2008

167 Es ist oft leichter, die Menschheit zu lieben als den Nächsten (Heinrich Fries) - 17.02.2008

168 Jeder ist berufen, etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen (Martin Buber) - 24.02.2008

169 "Wenn man in die falsche Richtung läuft, hat es keinen Zweck, das Tempo zu erhöhen." (Birgit Breuel, deutsche Politikerin und Managerin) - 02.03.2008

170 Glücklich ist, wer offen ist für Gott (Benedikt XVI. beim Angelusgebet am 03.02.2008) - 09.03.2008

171 Der Kreuzweg ist das Mysterium eines Gottes, der Liebe ist (Heinrich Spaemann) - 16.03.2008 Beginn der Karwoche

172 Verstehen kann man das Leben nur rückwärts; leben muss man es vorwärts („Arme Millionäre“, RTL, 08.09.2006) - 23.03.2008 Hochheiliges Osterfest!

173 Es gibt keinen Zugang zur Wahrheit außer durch die Liebe (Augustinus) - 30.03.2008

174 Ob du eilst oder langsam gehst, der Weg vor dir bleibt derselbe (chinesisches Sprichwort) - 06.04.2008

175 Wer nicht zu streiten wagt, der kann auch keinen Frieden haben (Erich Kock) - 13.04.2008.

176 Gott will nichts von uns, er will uns selbst (Elmar Gruber) - 20.04.2008

177 Ein Mensch ist ein Mensch, wenn er betet (Phil Bosmans) - 27.04.2008

178 Das Gebet ist der Schlüssel zur Schatzkammer Gottes (Mutter Rosa Flesch, 1826-1906; Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, Seligsprechung am 4. Mai 2008 im Trierer Dom) - 04.05.2008

179 "Komm, Heiliger Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe" (Gebet der Kirche an Pfingsten) - 11.05.2008

180 Die heutige Welt verlangt von den Christen, dass sie Christen bleiben (Albert Camus) - 18.05.2008

181 Gott weiß, dass ich da bin. Und das genügt mir (Papst Johannes XXIII.) - 25.05.2008

182 Gott beurteilt den Menschen nach der Absicht, nicht nach dem Ausgang seines Handelns (Ambrosius) - 01.06.2008

183 Wir geben immer zu wenig, wenn wir nur Materielles geben (Papst Benedikt XVI.) - 08.06.2008

184 Zweifel darf weiter nichts sein als Wachsamkeit, sonst kann er gefährlich werden (G.C. Lichtenberg) - 15.06.2008

185 Es gibt so viele Wege zu Gott, wie es Menschen gibt (P. Laurentius Siemer OP) - 22.06.2008

186 Lasst euch doch ein wenig Unverstand von mir gefallen! (Hl. Paulus, 2 Kor 11,1) - 29.06.2008

187 Wäre er für uns begreiflich, so wäre er nicht Gott (hl. Augustinus) - 06.07.2008

188 Wenn ich jemanden für das Christentum gewinnen will, lasse ich ihn in meinem Hause wohnen (Kyrill von Alexandrien) - 13.07.2008

189 Wer den Tag mit einem Lächeln beginnt, hat ihn bereits gewonnen (Kalenderspruch) - 20.07.2008

190 Abhängig sein von Gott bedeutet: gelöst sein von sich selbst (Gottlieb Geiß) - 27.07.2008

191 Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet (David Hume) - 03.08.2008

192 Die wahre Lebensweisheit besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen (Pearl S. Buck) -10.08.2008

193 Niemand ist so blind wie der, der nicht sehen will! (Unbekannte Herkunft) - 24.08.2008

194 Man kann Jesus nicht ohne das Kreuz haben (Sr. Nirmala Joshi, Nachfolgerin von Mutter Teresa) - 31.08.2008

195 Niemals verlangt Gott vom Menschen, seine Vernunft zu opfern (Papst Benedikt XVI. am 12.09.2008 in Paris) 14.09.2008

196 Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen (MFF, Spreequelle) - 21.09.2008

197 Liebe und Selbstbeherrschung reinigen die Seele, das reine Gebet aber erleuchtet den Geist (Thalassios der Libyer [7. Jh.], Centurie I,11) - 28.09.2008

198 Stille, Gebet, Liebe und Selbstbeherrschung sind das Viergespann, das den Geist zum Himmel emporträgt (Thalassios der Libyer, Centurie I,24) -- 05.10.2008

199 Gott - in seiner Wesenheit ohne Anfang und ohne Ende - ist auch in seiner Weisheit unerforschlich (Thalassios der Libyer, Centurie I,60) - 12.10.2008

200 Dem geduldig in der Stille Lebenden sind Selbstbeherrschung, Liebe, Gebet und geistliche Lesung die wichtigsten Waffen (Thalassios der Libyer, Centurie II,11) - 19.10.2008

201 Wenn der Mensch nicht das ganze Treiben dieser Welt geringschätzt, kann er Gott nicht verehren (Isaias der Einsiedler, 1. H. 5. Jh., Ägypten) - 26.10.2008

202 Viele steigen zum Kreuz der Leiden hinauf, wenige aber lassen sich die Nägel einschlagen (Elias Ekdikos [Konstantinopel, etwa 11.-12. Jh.]: Anthologion IV, 130) - 09.11.2008

203 Das Gebet nennen wir mit Recht Tugend; denn es ist die Mutter der Tugenden und erzeugt ihre Verbindung mit Christus (Markus der Einsiedler [Ankara, 1. H. 5. Jh.]: Über die, welche glauben, durch Werke gerechtfertigt zu werden) - 23.11.2008

204 Lob verdient die Anstrengung, nicht der Erfolg (John Ruskin) - 30.11.2008

205 Wenn du gerne lernst, wirst du auch viel lernen. Was du aber gelernt hast, erhalte dir durch Übung (Isokrates) - 07.12.2008

206 Wo der Wille nur erwacht, dort ist schon fast etwas erreicht (Hugo von Hofmannsthal) - 14.12.2008

207 Was die Liebe tut, ist nochmal so gut. --- Frohe Weihnachten! - 21.12.2008

208 Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel (Konfuzius) - 28.12.2008

209 Nur das wird gut, was man mit Freude tut (Thomas von Aquin) - 04.01.2009

210 Es gibt bereits alle guten Vorsätze. Wir brauchen sie nur noch anzuwenden (Blaise Pascal) - 11.01.2009

211 Von sich zurücktreten wie ein Maler von seinem Bild - wer das vermöchte! (Christian Morgenstern) - 18.01.2009

212 Es steht dir frei, zu jeder Stunde dich auf dich selbst zurückzuziehen. Gönne dir recht oft dieses Zurücktreten ins Innere und verjünge so dich selbst (Mark Aurel) - 25.01.2009

213 Die Menschen sind füreinander geboren; lehre sie oder ertrage sie! (Mark Aurel) - 01.02.2009

214 Wer einem andern einen Gefallen tut, verlangt nicht, dass er ihm vergolten werde. Denn sonst ist es keine Gefälligkeit, sondern ein Geschäft (Kleanthos, 3. Jh. v.Chr.) - 08.02.2009

215 Es gibt keine wahre Macht, außer der Macht zu helfen (John Ruskin) - 15.02.2009

216 Sei wie Gott, und sieh nicht auf die Mängel und Schwächen der Menschen. Dann wirst du mit jedermann in Frieden sein (Rabbi Nachman) - 22.02.2009

217 Die Neigung, seine Aufmerksamkeit vorzugsweise all dem zuzuwenden, was empört, ist ein großes Übel gerade unseres Jahrhunderts (Lev Tolstoj) - 01.03.2009

218 Was wirklich fest ist, mag gerieben werden, ohne dass es abgenutzt wird (Kungfutse) - 08.03.2009

219 Missgünstige Menschen sind doppelt so übel dran wie andere Leute: Sie ärgern sich nicht nur über ihr eigenes Missgeschick, sondern auch über fremdes Glück (Hippias, Ende 5. Jh. v. Chr.) - 22.03.2009

220 Liebe das, was dir widerfährt und bestimmt ist! Denn was könnte besser für dich passen (Mark Aurel) - 29.03.2009

221 Es gehört Glaubenskraft, also Genialität dazu, die dargebrachte Liebe zu erfassen (Hugo von Hofmannsthal) - 05.04.2009

222 O wahrhaft selige Nacht, die Himmel und Erde versöhnt, die Gott und die Menschen verbindet! (Exsultet der Osternacht) - 12.04.2009

223 Die Menschen sind gewöhnlich ihren Lobrednern dankbarer als ihren Ratgebern (Isokrates in einem Brief an Philipp von Makedonien, um 342 v.Chr.) - 19.04.2009

224 Vergiss nicht, dass unser Erfolg bei den Menschen auch auf unserer Beliebtheit beruht (Platon in einem Brief an Dion von Syrakus, 357 v.Chr.) - 26.04.2009

225 Es ist nicht leicht, anderen Schaden zuzufügen, ohne dabei selbst auch Schaden zu nehmen (Platon in einem Brief um 354/353 v.Chr.) - 03.05.2009

226 Christus hat uns nicht vom Leid erlöst, sondern von der Verzweiflung (Kreuzinschrift auf dem Lawinenberg in Galtür nach der Katastrophe von 1999) - 17.05.2009

227 Die Menschen sind gewöhnlich ihren Lobrednern dankbarer als ihren Ratgebern, besonders wenn einer seinen Rat ungebeten erteilt (Isokrates an Philipp von Makedonien, um 342 v.Chr.) - 24.05.2009

228 Alle Ehre gebührt dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist (Pfingstsonntag) - 31.05.2009

229 Man muss eine Aufgabe vor sich sehen und nicht ein geruhsames Leben (Lew Nikolajewitsch Tolstoi) - 07.06.2009

230 Ein Mensch, der unvergängliche Güter besitzt, gleicht keinem Sterblichen (Epikur an Menoikeus, um 300 v.Chr.) - 28.06.2009

231 Lasst uns doch nicht selber ... die Frömmigkeit gegen die Götter durch Nachlässigkeit schänden - besser gesagt, sie ganz verwerfen (Julian Apostata an Arsakios, Juli 362 n.Chr.) Wenn der Apostat Kaiser Julian solches schon von seiner heidnischen Religionsausübung sagt, wieviel mehr gilt dies für die Anhänger des wahren Gottes! - 12.07.2009

232 Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun! (Edmund Burke, 1729-1797) - 19.07.2009

233 Besser, es gibt einen Skandal, als dass die Wahrheit unter den Tisch fällt (Papst Gregor der Große) - 26.07.2009

234 Wenn je ein Mensch dich kränkt, verzeih ihm und versteh!
Es geht ihm selbst nicht gut, sonst tät er dir nicht weh (Volksweisheit auf WKW) - 02.08.2009

235 Wer kein Ziel hat, kann auch keins erreichen (Laotse) - 09.08.2009

236 Mit einigem Geschick kann man sich aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, eine Treppe bauen (Robert Lembke) - 16.08.2009

237 Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon (Augustinus) - 23.08.2009

238 Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus (Demokrit) - 30.08.2009

239 Alles in der Welt ... ist Prüfung und nur dazu da, dir die Freiheit der Wahl zu lassen (Rabbi Nachman) - 06.09.2009

240 Wer die Wahl hat, hat die Qual! (Erfahrungsweisheit, nicht nur am Wahlsonntag) - 27.09.2009

241 Beten ist nichts für Redegewandte, sondern für Hörfähige (Jörg Zink) - 04.10.2009

242 Die Wasser des Abendlandes sind faulig, doch die Quelle ist rein (Nicolás Gómez Dávila) - 11.10.2009

243 Die Wahrheit hat nichts zu tun mit der Zahl der Leute, die von ihr überzeugt sind (Paul Claudel) - 18.11.2009

244 Das Fernsehen hat feste Regeln. Bei den Western gewinnen immer die Guten, bei den Nachrichten immer die Bösen (Robert Lembke) - 25.10.2009

245 Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst (Robert Lembke) - 01.11.2009

246 Das Gute bewegt sich im Tempo einer Schnecke, das Böse hat Flügel („Arme Millionäre“, RTL 08.09.2006) - 08.11.2009

247 Gott gibt uns die Nüsse, aber knacken müssen wir sie selber (Volksweisheit) - 15.11.2009

248 Die Energie muss letzten Endes größer sein als der Widerstand, wenn es vorwärts gehen soll (Landrat Roger Graef, Eifelkreis Bitburg-Prüm, in seiner Abschiedsrede Nov. 2009) - 22.11.2009

249 Wenn die Menschen nur über Dinge reden würden, von denen sie etwas verstehen - das Schweigen wäre bedrückend (Robert Lemke) - 29.11.2009

250 Der Pfad der Gerechten ist wie das Licht am Morgen; es wird immer heller bis zum vollen Tag (Spr 4, 18) - 06.12.2009

251 Ein Gräuel ist dem Herrn der Ränkeschmied; die Redlichen sind seine Freunde (Spr 3,32) - 13.12.2009

252 Wenn deine eigene Welt zerbrochen ist, vertiefe deine Erkenntnis Gottes. Das zeugt inneren Frieden (Rabbi Nachman) - 20.12.2009

253 Wisse! Ein Mensch geht im Leben auf einer sehr schmalen Brücke. Das Allerwichtigste ist, sich nicht zu fürchten (Rabbi Nachman) - 17.01.2010

254 Weltliche (irdische) Wünsche sind wie Sonnenstrahlen in einem dunklen Zimmer. Sie wirken handfest, bis du sie zu greifen versuchst (Rabbi Nachman) - 24.01.2010

255 Musik und Gesang sind der direkteste Weg, uns von dieser stofflichen Welt her mit Gott zu verbinden. Auch wenn du nicht schön singst, singe ...! (Rabbi Nachman 1772-1810) - 14.02.2010

256 Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erst mal verdienen (Robert Lembke) - 14.03.2010

257 Sei wie Gott und sieh nicht auf die Mängel und Schwächen der Menschen. Dann wirst du mit jedermann in Frieden sein (Rabbi Nachman) - 21.03.2010

258 Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest (Rabbi Nachman) - 04.04.2010

259 Sinne nichts Böses gegen deinen Nächsten, der friedlich neben dir wohnt (Spr 3, 29) - 25.04.2010

260 Alles in der Welt ... ist Prüfung und nur dazu da, dir die Freiheit der Wahl zu lassen (Rabbi Nachman) - 02.05.2010

261 Sei gewiss, dass nichts von deinem Ringen um die Nähe zu Gott je verloren ist – nicht einmal dann, wenn du am Ende nicht vollbringst, wonach du trachtest (Rabbi Nachman) - 09.05.2010

262 Sei ganz damit beschäftigt, Gutes zu tun, und das Schlechte wird ganz von selbst entfallen (Rabbi Nachman 1772-1810) - 16.05.2010

263 Das Gebet ist der Aufstieg des Geistes zu Gott (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 36) - 23.05.2010 Pfingstfest

264 Lass dich nicht entmutigen von den Hindernissen, die dir auf dem Weg des Geistes begegnen. Sie s o l l e n dort sein; sie vermehren dein Verlangen nach dem Ziel ... (Rabbi Nachman 1772-1810) - 30.05.2010

265 Gottes Wort ist der Quell alles wahren Lebens ... Sein Wort kann deine Seele heilen ... (Rabbi Nachman 1772-1810) - 06.06.2010

266 Vollkommener Besitz erweist sich nur im Schenken. Alles, was du nicht zu geben weißt, besitzt dich (André Gide) - 13.06.2010

267 Ergib dich niemals dem Gefühl, einsam zu sein. Wo du auch bist, Gott ist ganz nah. Denke daran: Gottferne ... ist nur dein eigenes Gefühl, nicht die Wirklichkeit (Rabbi Nachman, 1772-1810) - 20.06.2010

268 Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht (Molière, 1622-1673) - 28.06.2010

269 Das Glück wohnt nicht im Besitz und nicht im Gold, das Gefühl des Glücks ist in der Seele zu Hause (Demokrit) - 04.07.2010

270 Für den Optimisten ist das Leben kein Problem, sondern bereits die Lösung (Marcel Pagnol) - 11.07.2010

271 Der Mensch geht manchmal unbedacht zu Werke, was ihm in der Folge Zeit lässt zur Reue (William Shakespeare) - 18.07.2010

272 Wenn ich könnte, hätte ich die Gesundheit ansteckend gemacht statt der Krankheit (Robert Ingersol) - 25.07.2010

273 Wenn sich der Kranke nach dem Gespräch mit dem Arzt nicht besser fühlt, so war dieser kein Arzt (Wladimir Bechterew) - 01.08.2010

274 Das Gebet ist Abhilfe für Schwermut und Verzweiflung (Evagrios Pontikos: Vom Gebet 16) - 08.08.2010

275 Was immer du hinschenkst auf Erden, es wird dich in den Himmel begleiten (Indisches Sprichwort) - 15.08.2010

276 Wer in seinem Leben nicht mit Gott rechnet, zahlt ewig (Sprichwort aus Äthiopien) - 22.08.2010

277 Gott hält, was er sagt. Aber er sagt nicht, was er vorhat (Sprichwort aus Äthiopien) - 29.08.2010

278 Wer kann reines Wasser trinken, solange es Brunnenvergifter gibt? (Sprichwort aus Äthiopien) - 05.09.2010

279 Der Mensch urteilt nach seiner Meinung, Gott aber nach seinem Wissen (Sprichwort aus Äthiopien) - 12.09.2010

280 Die Hand eines guten Menschen ist ein Zuhause Gottes (Sprichwort aus Äthiopien) - 19.09.2010

281 Gewohnheit ist schlimmer als der Teufel (Sprichwort aus Äthiopien) - 26.09.2010

282 Der Reiche zählt sein Geld, der Arme seine Tage (Äthiopisches Sprichwort) - 03.10.2010

283 Willst Du Dir Schulden aufladen, werde Bürge! Willst Du Sünder sein, werde ein Kirchenmann! (Äthiopisches Sprichwort) - 10.10.2010

284 Auch ein Armer kann gute Ratschläge geben. Aber wer fragt ihn danach? (Äthiopisches Sprichwort) - 17.10.2010

285 Wenn der Arme satt ist, vergisst er die Notzeit (Äthiopisches Sprichwort) - 24.10.2010

286 Das Wachs und der Docht geben getrennt kein Licht (Äthiopisches Sprichwort) - 31.10.2010

287 Wenn sich die Stricke zusammentun, binden sie einen Löwen (Äthiopisches Sprichwort) - 07.11.2010

288 Der Freund und das Gemälde: Beide sind aus der Entfernung gut (Äthiopisches Sprichwort) - 14.11.2010

289 Wer keine Feinde hat, braucht auch keine Freunde (Äthiopisches Sprichwort) - 21.11.2010

290 Ein kleiner Pflug schafft ein ganzes Feld (Äthiopisches Sprichwort) - 28.11.2010

291 Der Arme hungert und dürstet auch nach Gerechtigkeit (Äthiopisches Sprichwort) - 05.12.2010

292 Ich wollte nur jemand füttern und bin in die Hand gebissen worden (Äthiopisches Sprichwort) - 12.12.2010

293 Geistig zu wachsen, das kann wie eine wilde Fahrt über Berg und Tal sein. Tröste dich mit dem Wissen, dass sich im Abwärts nur das Aufwärts anbahnt (Rabbi Nachman) - 19.12.2010

294 Gott ist Mensch geworden und kein theologisches Lehrgebäude (Paul Badde im Angesicht des hl. Antlitzes von Manoppello: Das göttliche Gesicht, 260) - 26.12.2010 

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