GERD HAGEDORN

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 Hommage à Dahnen
  

Das Wappen von Dahnen (Version im DGH), gestiftet 1981

Heraldische Beschreibung: Durch Winkelteilung zum Schildfuß, von Gold über Blau geteilt, oben ein rechtsgekehrter schwarzer, rot bewehrter Adlerkopf.

Das Gold (Orange) im Wappen erinnert an die frühere Herrschaft des Hauses Oranien-Nassau. Das Blau symbolisiert die Our, in deren Mitte die Grenze zu Luxemburg verläuft. Die Winkelteilung steht für das tief eingeschnittene Ourtal, auf dessen östlicher Höhe der Ort Dahnen liegt. Kirchen- und Ortspatron von Dahnen ist von jeher der Heilige Bischof Servatius aus dem 4. Jahrhundert, der erste nachweisbare Bischof von Tongern. Er hat als kunsthistorisches Attribut meist einen der beiden Petrus-Schlüssel, gelegentlich aber auch einen Adler, wie auf dem Servatius-Hochaltar in Dahnen. Im Sinne des pars pro toto wurde nur der Kopf des Adlers in das Wappen übernommen. 

Dahnen ist, trotz seines hohen Alters von mehr als tausend Jahren, ein lebendiges kleines Dorf im Islek (Westeifel). Es liegt auf dem östlichen Höhenzug des Mittleren Ourtals in waldreicher und landschaftlich  besonders schöner Umgebung.

Als typisches Straßendorf ziehen sich die meisten Häuser an der rheinland-pfälzischen L 1 entlang ("Hauptstraße"). Der weitläufige Dahner Bann mit mehreren Ortsteilen und Wohnplätzen gehört zu den schon von Julius Cäsar erwähnten Ardennen im heutigen Dreiländereck von Deutschland,  Belgien  und Luxemburg (Islek) und ist Teil des Deutsch-Luxemburgischen Naturparks Südeifel, teils aber auch Naturschutzgebiet.


Dahnen vor der Hohen Kuppe (531m)

Das weitgehend unberührte Mittlere Ourtal stellt ein besonderes landschaftliches und ökologisches Kleinod dar. Eine Straßenbrücke (Tentismühle) führt über den Grenzfluss, die Our, in das Großherzogtum Luxemburg. Mit dem südlichen Nachbarort Dasburg, das über einen größeren Grenzübergang nach Luxemburg im Zuge der B 410 verfügt, ist Dahnen durch die K 149 direkt verbunden.


Blick von der Brücke Tentismühle ins Ourtal
 

Besonders bekannt geworden ist Dahnen durch die  Dahner Sprünge.

Sehenswert ist vor allem das Bau-Ensemble der Kirche (von außen und innen) aus einem Zeitraum von mehr als tausend Jahren, das Klöppelkriegerdenkmal und  der Ehrenfriedhof für die 62 auf dem Dahner Bann gefallenen deutschen Soldaten der Ardennenoffensive des Zweiten Weltkriegs und des amerikanischen Vormarsches 1944/45. Zu diesen und weiteren Sehenswürdigkeiten: Bitte hier klicken!

Nähere Einzelheiten über Dahnen bieten die folgenden Sites:

Informationen

Geschichte

Brauchtum

Sehenswürdigkeiten

Ansichtskarten

Bilder von Veranstaltungen und Ereignissen

Alben von Dahnen

Die Dahner Sprünge

Alle Texte und Bilder dieser persönlichen Website und der Untermenüs sind Eigentum von Gerd Hagedorn, Hilden. 

 Von hier aus sei auch verwiesen auf die Foto-Alben von Dahnen von Gerd Hagedorn, die einen Eindruck von Dahnen und der umgebenden Landschaft des Islek vermitteln, aber auch von Veranstaltungen in Dahnen:

Link zu den Fotos vom Seniorentreffen (Altentag) am 3. Oktober 2009 im Dorfgemeinschaftshaus Dahnen:


Fotos vom Altentag am 3. Oktober 2008. (Bild oben) und von Weiberfastnacht ("Fetten Donnerstich") vom 19.02.2009 (Bild hierunter).


Die Fotos kann man als Abzüge auf Papier bestellen, man kann sie sich auch selbst herunterladen oder ausdrucken. Bitte das Copyright beachten:          Gerd Hagedorn, Dahnen. 

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Über Dahnen sind bisher zwei Bücher von Gerd Hagedorn erschienen:

 
Das erste Buch ist der Band mit dem Titel: "Die Dahner Sprünge: Schildbürgertreiche aus der Eifel" von Gerd Hagedorn, herausgegeben in Dahnen 1996 im Selbstverlag. Das Buch ist inzwischen vergriffen. Eine ausführliche Vorstellung des Bandes finden Sie auf der Seite "Dahner Sprünge".

Das zweite Buch ist  ein interessanter Bildband über Dahnen  im 20. Jahrhundert von Gerd Hagedorn: "Dahnen 1900 - 2000: Bilderchronik  eines Eifeldorfes", erschienen in der Reihe  "Veröffentlichungen des Geschichtsvereins Prümer Land"; Band 48,   Prüm 2003. Das Buch enthält mehr als 300 Fotos zu Ereignissen und Personen in Dahnen aus dem letzten Jahrhundert und spiegelt auf diese Weise das ganze Dorfgeschehen aus hundert Jahren. Außerdem bietet der Band eine Karte des Isleks  bzw. Oeslings, eine Betrachtung zur Geschichte allgemein, eine kurze Abhandlung zur Ortsgeschichte von Dahnen, die Namen und Amtszeiten der Bürgermeister, Pfarrer und Lehrpersonen des 20. Jahrhunderts in Dahnen sowie ein ausführliches Literaturverzeichnis. Das Buch ist noch für 20 EUR im Buchhandel erhältlich, bei der Druckerei Anders in Prüm,  beim Geschichtsverein Prümer Land und außerdem bei der Tourist-Information der Verbandsgemeinde Arzfeld, einzelne Exemplare auch beim Verfasser.

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Weitere spezielle Abhandlungen von Gerd Hagedorn zu Dahnener Themen  finden sich in verschiedenen Periodika. Klicken Sie hierzu bitte auf  die  Seite  "Veröffentlichungen".

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Um den Besuchern eine Hilfe zu bieten bei der Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Dahnen, hat Pfr. Gerd Hagedorn drei Faltblätter veröffentlicht: 1. über die Kapelle und den Ehrenfriedhof, 2. über die Ikonenkirche St. Servatius und 3. über das Klöppelkriegerdenkmal am Schackenhaus auf dem Kirchenvorplatz. Die drei Faltblätter liegen in der Kirche bzw. in der Kapelle zum Mitnehmen aus.


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Da es von Dahnen keine neueren Ansichtskarten gibt, hat Pfarrer i.R. Gerd Hagedorn die folgenden Karten nach eigenen Fotos gestaltet und drucken lassen. Die Karten sind bei ihm erhältlich und kosten einzeln 0,60 €.
 

  • Ansichtskarte der katholischen Pfarrkirche St. Servatius  von  Dahnen


Die  Karte  zeigt  den  Kirchenkomplex  an  der   Hauptstraße in Dahnen etwa von Nordosten. Kern der Anlage ist der spätfränkische massige Kirchturm, wohl aus dem 10. Jahrhundert. Er ist als Chorturm ausgeführt, steht also in Richtung Osten. Die später im Westen angebaute typische Trinitarierkirche wurde 1954 zur Ermöglichung des Anbaus auf zwei von drei Jochen verkürzt Sie stammt aus der Zeit um 1500. Die östlich an den Turm angebaute, auf dem Bild durch Bäume verdeckte  alte  Sakristei  ist nach dem Chronogramm über der Außentür auf das Jahr 1729 zu datieren. 1954-1955 wurde dann die neue Kirche als Anbau an die alte errichtet. Sie steht im rechten Winkel zur alten Kirche. Sichtbar ist  hier nur die halbrunde Apsis und ein Teil des Daches über dem neuen Langschiff. Trotz dieser Baugeschichte von 1000 Jahren ist in Dahnen ein ausgesprochen harmonisch wirkendes Bau-Ensemble entstanden.

  • AK Innenansicht der Pfarrkirche St. Servatius


Der Blick in das neue Kirchenschiff offenbart die harmonische Gestaltung dieser einschiffigen Basilika. Wegen der großformatigen Ikonen im Altarbereich von Bruder Notker Becker OSB aus Maria Laach wird die Dahnener Kirche im Volksmund auch "Ikonenkirche" genannt. Auf der rechten Seite vorn öffnet sich das verkürzte Gewölbe der alten Choturmkirche.
  •  Ansichtskarte der alten Chorturmkirche, innen

 

Blick durch das Schiff der alten Kirche mit ihrem spät- gotischen Kreuzrippengewölbe hin zum Servatius- Hochaltar. Der Bau entstand um 1500 als typische Trinitarierkirche mit zwei Schiffen, die zu einer Halle verbunden sind. Der dritte Pfeiler im Westen und das zugehörige Joch wurden 1954 abgebrochen, um Platz zu schaffen für den Erweiterungsbau, die sogenannte Ikonenkirche. Der Chorraum mit dem Altar befindet sich im Kirchturm im Osten der Kirche; daher die Bezeichnung als Chorturmkirche. Heute dient die alte Kirche als eine Art Nebenkapelle. In ihr befinden sich die Plätze für den Kirchenchor, die Orgel und der Durchgang zur neuen Sakristei.

  • Ansichtskarte von der Kapelle der Pietà und der Heiligen Selbstlosen Ärzte Kosmas und Damian


in Dahnen. Die Kapelle ist 1741 an der Stelle einer früheren Pestkapelle aus dem 17. Jahrhundert errichtet worden. Sie ist noch immer eine Zuflucht für alle Leidenden in seelischer und körperlicher Not.

 

  • Ansichtskarte vom Ehrenfriedhof in Dahnen


Gleich rechts neben der Kapelle befindet sich der Ehrenfriedhof von Dahnen. Hier werden nach wie vor die Gräber von 62 deutschen Soldaten gepflegt, die vor allem bei der Ardennenoffensive und beim Vormarsch der Amerikaner 1944/45 in Dahnen und auf dem Dahner Bann gefallen sind. Bemerkenswert ist besonders das Hochkreuz aus Sandstein, das die überlebenden ihren gefallenen Kameraden noch im Krieg gesetzt haben. In der Inschrift auf dem Schaft des Kreuzes haben sie ihren Glauben eindrucksvoll bezeugt. R.I.P. 

  • Ansichtskarte von Dahnen in der Landschaft des Islek


Auf der Leidenborner Hochfläche, vor der Hohen Kuppe (531m) im Hintergrund und eingebettet in die Landschaft des Islek, erstreckt sich langgezogen das Straßendorf Dahnen mit mehr als 350 Einwohnern.
 

  • Ansicht des Unterdorfes von Dahnen

Blick  von  Nordwesten auf  das  Unterdorf  an  der  Kirche. Die Häuser liegen mehr oder weniger nah an der  Hauptstraße, die sich als L 1 von Rheinland-Pfalz durch den Ort zieht. Im Hintergrund ist ein Teil der Hohen Kuppe (531m) zu sehen.
 

  • Ansichtskarte mit Fernblick auf Dahnen


Aus der waldreichen Umgebung öffnet sich dann und wann der Blick auf Dahnen und seine Kirche. Hier etwa aus nördlicher Richtung. Im Hintergrund wird ein Teil der Hohen Kuppe (531m), der höchste Berg der Umgebung, sichtbar.

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